TSV 1860 gegen Kaiserslautern Ex-Lautern-Boss Kuntz: "Runjaic kann mit Druck umgehen"

Gemeinsame Zeit bei Kaiserslautern: Kosta Runjaic mit seinem früheren Boss Stefan Kuntz. Foto: Uwe Anspach/dpa

Wieder geht es um den Job von Kosta Runjaic. Vor dem Lautern-Spiel erklärt Runjaics Ex-Boss Stefan Kuntz im Gespräch mit der AZ, warum der Löwen-Trainer genau der Richtige für solchen Druck ist.

 

München - Showdown in Fröttmaning: Kosta Runjaic trifft am Montagabend mit dem TSV 1860 auf seinen Ex-Klub, den 1. FC Kaiserslautern (20.15 Uhr, im AZ-Liveticker). Der Löwen-Trainer kämpft mit seiner Mannschaft um einen Weg aus der Ergebniskrise, und er kämpft nach der Ansage von Sechzig-Präsident Peter Cassalette wohl auch um seinen Job.

Löwen-Trainer Runjaic wirkt gefestigt

Die vergangenen Wochen haben Spuren beim 45-Jährigen hinterlassen, der dennoch beeindruckend gefestigt wirkt ob des Drucks und der Kritik, die nun auch öffentlich über ihm hereinbrechen.

Stefan Kuntz hat dafür eine Erklärung. "Er ist es gewohnt, mit Druck umzugehen. Er hat bei uns in Kaiserslautern eben schon für einen Traditionsverein gearbeitet. Da ist immer ein besonderer Erfolgsdruck da", sagt der frühere Vorstandsvorsitzende des 1. FCK im Gespräch mit der AZ.

Kuntz hatte als Lauterer Boss zwei Jahre lang mit Runjaic zusammengearbeitet. Unter seine Amtszeit fiel nach zwei knapp verpassten Aufstiegen auch die Trennung vom aktuellen Coach der Sechzger.

Kuntz: "Runjaic zieht sein Ding durch"

Kuntz kann sich derweil nicht vorstellen, dass Runjaic vom speziellen Druck in Giesing überrascht gewesen sei. Kuntz: "Es ist ein wesentlicher Charakterzug von ihm als Trainer, dass er sein Ding durchzieht." Bleibt abzuwarten, ob er dies auch im Heimspiel gegen die Pfälzer tut...

Lesen Sie das gesamte Interview mit Stefan Kuntz am Montag in der Printausgabe der "Abendzeitung München" oder unter az-muenchen.de. Darin spricht der Europameister und langjährige Lauterer Boss über den Typen Kosta Runjaic, ihre gemeinsame Zeit in Kaiserslautern und schildert, dass das umstrittene Investorenmodell bald auch in der Pfalz Mode machen könnte.

 

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