TSV 1860 gegen FC Heidenheim Voglsammer: Sein Wiedersehen mit 1860

FCH Cheftrainer Frank Schmidt, Andreas Voglsammer und Geschäftsführer Holger Sanwald. Foto: fc-heidenheim.de

Nach seinem Wechsel zu Heidenheim trifft der ehemalige Stürmer der SpVgg Unterhaching bereits am ersten Spieltag auf den TSV 1860, dessen Angebot er ablehnte: "Für mich war eigentlich von Anfang an klar, dass ich nach Heidenheim gehe."

 

München - Nach sieben Wochen Winterpause wird es am Montagabend (20.15, Sport 1, Sky, AZ-Liveticker) endlich wieder ernst. Der TSV 1860 empfängt am 20. Spieltag den FC Heidenheim. Ein Rückrundenauftakt mit besonderer Brisanz. Vor allem für Stürmer Andreas Voglsammer, der lange in München gewohnt hatte.

"Das ist schon etwas Besonderes", meint der 23-Jährige Stürmer in der Heidenheimer Zeitung. "Ich habe ja auch bislang noch nie in der Allianz Arena gespielt und hoffe, dass mich der Trainer mit ins Aufgebot nimmt. Ich will es ihm durch gute Trainingsleistungen jedenfalls so schwer wie möglich machen, auf mich zu verzichten."

Bisher hat sich sein Trainer Frank Schmidt noch nicht in die Karten schauen lassen, ob Voglsammer spielt. In den letzten Vorbereitungsspielen kam der Neuzugang als Joker regelmäßig zum Einsatz. Vor dem Spiel meinte sein Trainer nur: "Er passt absolut in unser Konzept."

Doch warum hat sich Voglsammer überhaupt für den Aufsteiger entschieden und nicht für 1860? "Für mich war eigentlich von Anfang an klar, dass ich nach Heidenheim gehe. Der Klub hat schon mehrfach Interesse an mir bekundet. Die wollten mich unbedingt. Darin sah ich eine große Wertschätzung mir gegenüber."

Ob er eine höhere Wertschätzung verdient gehabt hätte, kann Voglsammer am Montag den Löwen-Verantwortlichen zeigen.

 

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