TSV 1860 gegen den SV Sandhausen Gruselige Erinnerungen an Sandhausen

Für Ricardo Moniz wurde nach der 0:1-Pleite im Hinspiel entlassen. Foto: dpa/Augenklick

Gegen den SV Sandhausen (Sonntag, 13.30 Uhr) hat der TSV 1860 noch eine Rechnung offen. In der Hinrunde bedeutete die 0:1-Pleite das Ende von Trainer Ricardo Moniz. Bereits im Jahr zuvor scheiterte ein Vorgänger an Sandhausen.

 

München - Der verflixte siebte Spieltag wird sich Ricardo Moniz heute noch denken. Damals an jenem siebten Spieltag verlor sein Team in Überzahl in der letzten Minute durch ein Tor von Andrew Wooten. Anschließend wurde Moniz entlassen und die Löwen wagten den nächsten großen Umbruch nach dem Umbruch.

Wie viel sich seit September an der Mannschaft verändert hat, zeigt ein Blick auf die damalige Startformation:

Ortega - Angha, Kagelmacher, Schindler, Wojtkowiak -  Leonardo, Sanchez, Stark,  Rama - Rodri, Okotie spielten von Beginn an.

Es sollte das einzige Spiel von Rodri in der Startelf für lange Zeit bleiben, der nach seiner langwierigen Verletzung immer noch keine Option für das Rückspiel ist, genau sowenig wie Stürmer-Star Okotie.

Während einige Spieler, wie Leonardo und Stark, 1860 bereits vorzeitig verlassen haben, sind viele andere mittlerweile außen vor, wie Ortega, Angha oder Sanchez.

Lesen Sie hier: Löwen-Gegner Sandhausen: 2015 unbesiegt!

In Zahlen: Gerade mal drei Spieler aus der damaligen Startelf werden im Rückspiel wieder auflaufen.

Der neue Trainer Torsten Fröhling wird gewarnt sein. Denn bereits im August 2013 wurde ein weiterer seiner vielen Vorgänger, Alexander Schmidt, nach einer 0:2-Heimpleite (Tore durch Hübner und Jovanovic) gegen Sandhausen entlassen.

Doch nach dem erfolgreichen Trainer-Debüt besteht für Fröhling derzeit wenig Gefahr. Dennoch ist er gewarnt.

„Wir gehen mit Respekt, aber ohne Angst in das Spiel gegen Sandhausen und wollen mit aller macht die Punkte holen.".

 

6 Kommentare