TSV 1860 gegen Bochum mit Doppelsechs Möhlmann: Darum bekam Okotie den Vorzug vor Mölders

1860-Neuzugang Sascha Mölders fiel der Doppelspitze zum Opfer, Rubin Okotie durfte von Beginn an spielen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

1860-Trainer Benno Möhlmann stellte gegen den VfL Bochum auf ein System mit Doppelsechs um und verzichtete dafür auf Neuzugang Sascha Mölders. Möhlmann erklärt, warum er den von dieser Maßnahme überraschten Mölders auf der Bank ließ.

 

München - "Er ist sicherlich überrascht gewesen, dass er auf der Bank saß", sagte Benno Möhlmann über den 1860-Neuzugang Sascha Mölders nach dem Spiel gegen den VfL Bochum (1:1). Der Ex-Augsburger, zuletzt noch an der Seite von Rubin Okotie auf dem Spielfeld, musste diesmal dem Österreicher den Vorzug überlassen, weil der Löwen-Trainer eine Systemumstellung vornahm: Doppelsechs statt Doppelspitze.

"Wenn ich mit Doppelsechs spiele, muss einer vorne weg, dann muss ich mich eben entscheiden", erklärte der Coach über seine Maßnahme, neben Kai Bülow zusätzlich Dominik Stahl als Abräumer auflaufen zu lassen und resümierte: "Es hat nicht alles hundertprozentig gepasst, was wir uns defensiv vorgenommen haben. Wir haben es schon geschafft, das Zentrum kompakter zu halten, aber Bochum hat es auch geschafft, über die Außen positionen das ein oder andere Mal nach vorne spielen zu können."

Warum Okotie den Vorzug vor Mölders erhielt? Möhlmann dazu. "Ich glaube, dass Rubin im Moment sowohl von der konditionellen Seite, als auch von der Durchsetzungsfähigkeit ein Stück weiter ist als Mölders, dass er besser die Bälle halten und verteilen kann, darum hat er gespielt und Mölders musste warten." Während Okotie mit seinem siebten Saisontreffer die Führung erzielte, wurde der 30-Jährige schließlich im zweiten Durchgang eingewechselt - Mölders blieb aber blass.

 

Welches System und wie viele Stürmer somit beim nächsten Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf auflaufen werden, ließ Möhlmann noch offen: "Wir wird ein anderes Spiel - wir werden sehen."

 

1 Kommentar