TSV 1860 gegen Berlin Löwen-Coach Runjaic warnt eindringlich vor Union-Trio

Steven Skrzybski (Foto) bildet gemeinsam mit Collin Quaner und Adrian Nikci das gefährliche Sturm-Trio von Union Berlin. Foto: dpa

Giesing und alle, die es mit dem Löwen halten, blicken gespannt dem Heimspiel gegen Union Berlin entgegen. Chefcoach Runjaic wird seine Taktik defensiv auf drei hochgefährliche Spieler abgestimmt haben.

München – Es ist in der Regel ein Qualitätsprädikat, wenn bei Spielern zu Beginn einer Saison darüber geredet wird, wer sie in der zurückliegenden Transferperiode alles wollte. Bei Steven Skrzybski von Union Berlin ist genau das der Fall. Der VfB Stuttgart, aktuell schwer in Schieflage geraten, soll sich intensiv um den 23-Jährigen bemüht haben. Doch Skrzybski spielt weiter für die „Eisernen“.

An diesem Freitagabend wird in der Arena in Fröttmaning gegen den TSV 1860 auflaufen (18.30, im Live-Ticker auf az-muenchen.de). Der Außenstürmer (3 Tore, 3 Assists) wäre der Topscorer der 2. Liga, wäre da nicht sein Teamkollege Collin Quaner (5 Tore, 2 Assists). Gemeinsam mit dem Schweizer Adrian Nikci bilden die beiden ein Sturm-Trio, vor dem Löwen-Coach Kosta Runjaic eindringlich warnt. Elf Tore schoss Union in dieser Saison bislang, einzig Tabellenführer Braunschweig (12) hat mehr Treffer erzielt, Sechzig dagegen nur drei.

„Union ist für mich die Mannschaft mit den meisten Großchancen, das für mich spielstärkste Team neben Hannover 96. Die machen vorne richtig Wirbel“, erklärte Runjaic auf der Spieltags-Pressekonferenz: „Wir müssen mit der entsprechenden Zweikampfquote agieren.“ Der 45-Jährige dürfte das Dreigestirn intensiv studiert haben und seine defensive Ausrichtung auf ihre Stärke ausrichten, ein beeindruckend dynamisches und überfallartiges Konterspiel. „Wir müssen viele Kleinigkeiten und Details verbessern. Wir lassen zu viele Großchancen zu“, schilderte Runjaic auf Nachfrage der AZ. „Da müssen wir aktiver sein, besser umschalten.“

Gerade Letztgenanntes gilt es für die Löwen umzusetzen. Der Dreiersturm Quaner, Skrzybski und Nikci nahm zuletzt den Karlsruher SC 4:0 auseinander – das sollte Warnung genug sein.

 

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