TSV 1860 "Er hat uns gerettet - jetzt retten wir ihn"

Löwen-Präsident Schneider liegt im Krankenhaus. "Wir sind sehr, sehr traurig. Ich habe Tränen in den Augen": Das sagen Spieler und Freunde .

 

MÜNCHEN - Löwen-Präsident Dieter Schneider liegt mit schweren Magenproblemen im Krankenhaus und wird derzeit untersucht. Vom TSV 1860 hat er sich erst einmal für mindestens 14 Tage abgemeldet. Das sagen Freunde und Spieler:

Christl Estermann (Wirtin des Löwen-Stüberls): "Wir sind sehr, sehr traurig. Ich habe Tränen in den Augen. Er hat sich in den vergangenen Monaten so sehr reingehängt. Ich habe gesehen, wie er abgenommen und immer wieder versucht, ihm etwas zu essen zu geben. Er hat uns gerettet - jetzt retten wir ihn."

Daniel Bierofka: "Die Mannschaft hat die Nachricht von Dieter Schneiders Gesundheitszustand erst am Mittwochvormittag bekommen. Es herrscht große Betroffenheit. Man hat schon mitbekommen, wieviel Stress er in der vergangenen Zeit hatte. Wir wünschen ihm auf jeden Fall gute Besserung!"

Gabor Kiraly: "Ich habe kurz vor dem Training am Mittwoch erfahren, was los ist. Dieter Schneider hat immer alles gegeben für den Verein. Was wir jetzt tun können ist, gut weiter zu spielen. Das ist vielleicht die beste Medizin."

Franz Maget (Vizepräsident): "Ich habe mit seiner Frau gesprochen, es geht ihm so weit gut. Er will offenbar am Sonntag schon wieder beim Spiel gegen St. Pauli dabei sein. Ich denke, er sollte sich aber erst einmal eine Pause gönnen, drei bis vier Wochen Ruhe. Wir brauchen ihn wieder, er ist der beste Mann für uns."

Manni Wagner (ehemaliger Spieler der Meistermannschaft 1966): "Beste Wünsche natürlich von der Meistermannschaft. Dieter Schneider ist der beste Mann im Verein. Für mich hat er zuletzt Übermenschliches geleistet - sowohl physisch als auch psychisch."

Reiner Maurer: "Ich habe es im Vorfeld schon erfahren und wünsche ihm natürlich gute Besserung. Mit seiner Frau habe ich gesprochen, möchte aber zu den Spekulationen um seine Gesundheit nichts sagen. Wir wollen mit einem guten Spiel am Sonntag gegen St. Pauli zu seiner Genesung beitragen."

Robert Schäfer (Geschäftsführer): "Ich hoffe, dass es nichts Ernstes ist und dass er nach seiner Genesung einen gesünderen Lebenswandel an den Tag legt. Sich nur von Zigaretten und Kaffee zu ernähren, ist nicht das Gesündeste."

 

 

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