TSV 1860 Copado schaut den Löwen zu

Francisco Copado, hier noch im Trikot der SpVgg Unterhaching Foto: sampics/AK

Der ehemalige Bundesliga-Profi Francisco Copado schaute am Donnerstag beim Löwen-Training vorbei. Mit der AZ sprach er über die Gründe für seine Stippvisite.

 

MÜNCHEN Löwen-Keeper Gabor Király und Kapitän Benny Lauth begrüßten ihn freundlich mit Handschlag und auch die anwesenden Fans erkannten den mit Jeans und Scarface-T-Shirt bekleideten Mann hinter seiner Sonnebrille. Die Rede ist von Francisco Copado. Der Ex-Bundesligastürmer (Hamburger SV, Eintracht Frankfurt, 1899 Hoffenheim) war am Donnerstag Gast beim Löwen-Abschlusstraining vor der Zweitligapartie gegen den SV Sandhausen. Mit der AZ sprach der 38-jährige Ex-Hachinger über…

den Grund seiner Anwesenheit beim 1860-Training: „Ich bin hier, um ein paar Eindrücke vom Training zu sammeln. Ich war auch schon öfter bei den Bayern, aber da ist das Training heute nicht öffentlich. Deshalb bin ich zu den Löwen gefahren. Ich mache gerade meine A-Trainer-Lizenz und will mir hier ein paar Sachen abschauen. Ich hatte nach meinem Karriereende die Chance, ein bisschen ins Vereinsmanagement reinzuschnuppern, habe aber schnell gemerkt, dass das nichts für mich ist. Jetzt will ich als Trainer zurück auf den Fußballplatz.“

die Lage bei den Löwen: „Vor der Saison hätte ich gesagt, dass die Löwen zu den besten drei Mannschaften in der Liga gehören. Aber die 2. Bundesliga ist total ausgeglichen. Braunschweig hatte zum Beispiel vor der Saison keiner auf der Rechnung. Und jetzt stehen sie vorne. Ich würde 1860 den Aufstieg wünschen, aber die Konkurrenz ist groß. Zum Beispiel Köln kommt mit breiter Brust daher und rollt das Feld von hinten auf.“

den FC Bayern: „Die Bayern gehören in der momentanen Form absolut zu den besten Teams der Welt. Was sie spielen, ist beeindruckend. Ich glaube, sie können sogar den FC Barcelona schlagen und die Champions League gewinnen. Entscheidend für den Erfolg, ist die Struktur im Team. Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm sind die absoluten Leader, aber auch die Neuzugänge Dante, Javi Martínez und Mario Mandžukić geben dem Team Stabilität.“

die SpVgg Unterhaching: Ich war in dieser Saison zwar erst bei zwei oder drei Spielen, aber ich verfolge meinen Ex-Verein trotzdem noch immer. Ich sehe die aktuelle Entwicklung sehr positiv. Klar, für den Aufstieg reicht die Qualität nicht, aber der Verein ist auf dem richtigen Weg. Die junge Truppe macht Spaß und spielt mutig nach vorne. Ein Problem ist aber, dass sobald einer fünf oder sechs gute Spiele macht, gleich Angebote von anderen Vereinen kommen.

 

1 Kommentar