TSV 1860 Blaue Kurzarbeiter - Schnelle Wechsel bei den Löwen

Illustration Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Stoffers Rücktritt ist ein weiterer Beleg fehlender Kontinuität bei 1860. Seit Wildmosers Abgang gab es vier Präsidien, drei Sportdirektoren und vier Geschäftsführer. „Die Erblast war zu groß“

 

Fast zwölf Jahre herrschte Karl-Heinz Wildmoser an der Grünwalder Straße. Von 1992 bis 2004 war er der Boss bei 1860. Wildmoser führte die Löwen in Gutsherrenart von der Bayernliga bis in die Champions-League-Quali, von Giesing nach Fröttmaning.

Er hat dem Klub die Allianz Arena beschert. Aber es herrschte Kontinuität.Nach seinem Abgang nach der Stadion-Affäre 2004 folgten Abstieg, die Fast-Insolvenz, drei Sportdirektoren, vier Geschäftsführer und vier Präsidenten. Niemand blieb länger als zwei Jahre. „Es wäre falsch, die Schuld dafür nur Wildmoser in die Schuhe zu schieben“, sagt 1860-Legende und Meisterlöwe Fredi Heiß, „aber seine Erblast war, genauso wie die Allianz Arena, für alle, die nach ihm bei 1860 tätig waren, eine Nummer zu groß. Die AZ zeigt die Galerie der blauen Kurzarbeiter.

fil, fk

 

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