TSV 1860 besiegt Freising Bierofka kritisiert Mühsam-Löwen: "Das war zu locker"

Hat schon bessere Spiele seiner Löwen als den Test bei der SE Eintracht Freising gesehen: Daniel Bierofka, Trainer des TSV 1860. Foto: imago/MIS

Der TSV 1860 hat sich im zweiten Test der Vorbereitung bei Landesligist SE Eintracht Freising zu einem 3:2-Sieg in letzter Minute gemüht. Lesen Sie hier, was Trainer Daniel Bierofka hinterher zu loben  hatte - und woran er Kritik übte.

 

München - Der Blamage knapp entronnen: Der TSV 1860 München hat im zweiten Testspiel der Saisonvorbereitung bei der SE Eintracht Freising einen mühevollen 3:2-Sieg errungen. Nico Karger (51.) und Doppeltorschütze Sascha Mölders (76., Foulelfmeter, 90.) drehten einen 0:2-Pausenrückstand durch zwei Treffer von Freisings Martin Schön (15., 36.).

"Man hat gesehen, dass wir nicht zu locker reingehen dürfen. Selbst gegen einen Landesligisten wird es eng, wenn du mit der falschen Einstellung reingehst", urteilte Trainer Daniel Bierofka nach deem Spiel und lobte den Gegner: "Sie haben es gut gemacht."

Zudem sprach Bierofka über...

Daniel Bierofka: Den Löwen fehlt die Abstimmung

Sechzigs Stotterstart: "Wir müssen sehen, die neuen Spieler schnell zu integrieren. Wir haben acht, neun Neuzugänge, da ist es ja ganz normal, dass die Abstimmung fehlt. Es braucht Zeit, die Automatismen zu festigen. Was heute nicht gut war: die Chancenverwertung."

die Leistung der ersten 45 Minuten: "In der ersten Halbzeit hätten wir ich weiß nicht wie viele Tore schießen müssen. Da war ich auch mit der Einstellung nicht zufrieden, das war zu locker, zu wenig Tempo und Intensität. Bei Herbert Paul und Stefan Lex zum Beispiel haben diese Abläufe natürlich noch gefehlt. Aber das ist ein Prozess, das kriegen wir schon hin."

die Steigerung im zweiten Durchgang: "Nach der Pause haben wir es besser gemacht, drei Tore geschossen du hätten fünf oder sechs schießen müssen. Man hat gesehen, dass da mehr Spieler auf dem Platz standen, die schon unter mir gespielt haben. Diese Spieler wissen, was ich will: Wir haben jetzt fünf Wochen Zeit. Danach werden es die anderen Spieler auch wissen. Gerade die Neuen haben vielleicht auch etwas zu beißen an der Intensität."

Alessandro Abruscia muss zuschauen

die Nichtnominierung von Neuzugang Abruscia: "Das hat nichts mit dem Sandro zu tun. Ich habe 21 Spieler zur Verfügung. Dafür wird er am Mittwoch spielen und ein anderer zuschauen."

seine Fußballehrer-Ausbildung: "Das ist klar geregelt. Wir schauen, dass wir jedes Spiel nochmal sehen. Günther Gorenzel und Franz Hübl werden das jetzt bearbeiten, wenn ich wieder nach Hennef fahre."

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