TSV 1860 beim KSC "Wir alle haben das Spiel überlebt" - die Stimmen

, aktualisiert am 27.08.2016 - 17:54 Uhr
Musste sich bei Ex-Klub Karlsruher SC trotz längerer Überzahl mit einem torlosen Remis begnügen: 1860-Vizekapitän Jan Mauersberger. Foto: GES/Augenklick

Der TSV 1860 hat mit einem 0:0 beim Karlsruher SC zwar nach dem 2:1-Pokalerfolg zwar auch die Durstrecke gegen den KSC in der Liga beendet, wusste die Schlussphase in Überzahl allerdings nicht zu nutzen. "Da muss man sicher die eine oder andere Situation besser ausspielen", sagte Trainer Runjaic - sehen Sie hier alle Stimmen zum Spiel.

 

München/Karlsruhe - Nach zuletzt sechs Liga-Pleite in Folge gegen den Karlsruher SC hätte der TSV 1860 mit dem torlosen Remis durchaus zufrieden sein können, wäre da nicht der Platzverweis von Manuel Torres gewesen: Trotz über einer halben Stunde Überzahl reichte es am Samstag im Wildpark nicht zu einem Treffer gegen den KSC. Was die Protagonisten dazu sagen? Hier gibt's die Stimmen zum Spiel.

1860-Trainer Kosta Runjaic über...

das Spiel: Der KSC wollte unbedingt etwas reißen. Deshalb waren wir zu Beginn darauf bedacht, die Mitte kompakt zu halten, wenig zuzulassen. Das ist uns vor der Pause bis auf eine Situation auch sehr gut gelungen. Die Jungs waren danach alle müde, es war nicht einfach, die Konzentration hochzuhalten. Wir haben wieder zu Null gespielt und unser Minimalziel, einen Punkt zu holen, erreicht.

die Hitze: Wir alle haben das Spiel überlebt. Es war echt sehr heiß heute. Beide Teams sind an ihre Grenzen gegangen. Für diese Umstände war es ein ordentliches Spiel. 

die Phase in Überzahl: Da muss man sicher die eine oder andere Situation besser ausspielen. Vor allen Dingen darf man nicht leichte Ballverluste in gewissen Situationen produzieren. Wir mussten uns anstrengen, damit wir nicht noch ein Gegentor kassieren. An solchen speziellen Sachen haben wir noch wenig gearbeitet. Das müssen wir in Zukunft besser ausspielen, geduldiger sein.

Jan Mauersberger: "Das war eine extreme Hitze. Der KSC hat das gut gemacht. Andererseits hatten wir das Spiel im Griff. Wir wollten kompakt stehen und zu Null spielen. Das ist uns gelungen. Von daher müssen wir zufrieden sein. Wenn man den Spielverlauf betrachtet, dann wäre sogar mehr drin gewesen. Dazu müsste aber auch der letzte Pass ankommen.

Maxi Wittek: Es hat gut was runtergebrannt. In dem Stadion gab es heute keinen einzigen Schattenfleck. Ich denke, wir hatten genug Chancen, um zu gewinnen, haben das Spiel kontrolliert. Auch heute war wieder eine Steigerung bei uns zu erkennen.

Sportchef Thomas Eichin: Wir haben uns wieder gesteigert, aber der letzte Punch hat uns gefehlt. In Überzahl müssen wir in Zukunft cleverer agieren.

KSC-Trainer Thomas Oral: Nach der Pokal-Begenung der letzten Woche waren wir darauf eingestellt, dass Sechzig das Spiel macht. Wir hatten die Löwen sehr gut im Griff, haben ihnen wenig Raum gelassen. Bis auf eine Chance haben wir in der 1. Halbzeit nichts zugelassen. Oft haben wir nicht konsequent genug gegen den Ball gearbeitet, aber ich habe bei meiner Mannschaft einen unheimlichen Willen gesehen. Das war sehr gut. Wir hatten wieder mehr Torchancen als der Gegner. Wenn wir entsprechend Geduld zeigen, dann wird sich das auf Dauer auszahlen.

 

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