TSV 1860 auswärts Das macht Bierofka vor Rosenheim Sorgen

Löwen-Trainer Daniel Bierofka am Mittwoch auf dem Trainingsgelände des TSV 1860. Foto: pm

1860-Trainer Daniel Bierofka äußert sich vor dem anstehenden Auswärtsspiel der Löwen beim TSV 1860 Rosenheim in der Regionalliga Bayern am Sonntag auch über die Machtkämpfe zwischen Verein und Investor Hasan Ismaik. Zudem erklärt er, wie er die T-Frage in der Winterpause angehen will.

München - Daniel Bierofka war heiß, seine Mannschaft war heiß - der TSV 1860 wollte das blamable 0:2 von Burghausen gegen den TSV Buchbach vergessen machen. Bekanntlich fiel das Spiel der Regionalliga Bayern wegen eines Stromausfalls im Grünwalder Stadion aus.

Jetzt steht für Bierofka und seine Mannschaft statt des Heimspiel, das erst im März 2018 nachgeholt wird, die nächste Auswärtsfahrt an: Am Sonntag um 14 Uhr (im AZ-Liveticker) muss Sechzig bei Namensvetter TSV 1860 Rosenheim antreten. Die Partie ist, nachdem die Rosenheimer eine Zusatztribüne aufgebaut haben, mit 3900 Zuschauern restlos ausverkauft. Ein Gästekontingent für die Sechzger von 750 Karten inbegriffen.

Bierofka befürchtet schlechten Platz

"Wir haben versucht, die Spannung hochzuhalten. Jetzt bereiten wir uns auf Rosenheim vor. Ich denke schon, dass wir auf Spannung sind", erklärte Bierofka am Freitagmittag über die anstehende Partie. Rosenheim sei "eine Mannschaft, die eine ganz klare Handschrift hat". Der 38-Jährige sieht indes "die Problematik, dass der Platz in schlechtem Zustand sein wird, was beiden Teams nicht zugute kommt", erzählte der Sechzig-Trainer. "Rosenheim ist eine Mannschaft, die Fußball spielen will."

Nach dem 0:2 bei Wacker Burghausen müsse man, wie so oft klar in der Favoritenrolle, die "Grundtugenden auf den Platz kriegen". Dabei kann der Coach auf dasselbe Personal setzen wie zuletzt: Neben den Langzeitverletzen Timo Gebhart und Nico Andermatt sind alle Löwen fit.

Bierofka ruft T-Frage aus

Auf die Frage, ob Hendrik Bonmann im Winter, wie kürzlich von der Bild berichtet, neue Nummer Eins werde, antwortete der einstige Bundesligaprofi:  "Das kann ich nicht bestätigen. Ich setze mich mit allen Torhütern zusammen. Dann erkläre ich allen, wie ich die Situation sehe."

Der bisherige Stammkeeper Marco Hiller habe es "sehr gut gemacht, aber er darf sich nicht ausruhen". Es sei "ganz normal im Leistungsbereich", die Torwartfrage wieder neu auszurufen in der Winterpause, laut Bierofka gehe es "wieder von Null los".

Gesellschafterstreit verwundert Bierofka nicht

Auch zu den schwelenden Machtkämpfe zwischen den Vereinsbossen und Investor Hasan Ismaik hatte Bieroka eine Einschätzung parat. "Ich bin jetzt schon so lange hier und kenne das ja schon ein bisschen", meinte der Trainer über jahrelange Komplikationen auf Gesellschafterebene.

Sechzigs Vereinsikone weiter: "Die handelnden Personen und die Gesellschafter haben sich ja schon geäußert, von dem her muss ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben." Seinen Worten ist allerdings ein Wunsch zu entnehmen, den Bierofka schließlich auch ausspricht: "Das müssen die Gesellschafter unter sich regeln."

 

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