TSV 1860 1860: Coopers weihnachtliche Verlockung

1860-Stürmer Kenny Cooper Foto: sampics/Augenklick

MÜNCHEN - Wenn Kenny Cooper am Montag in den Flieger nach Dallas steigt, nimmt er gemischte Gefühle mit auf die weihnachtliche Reise in die Heimat. Der US-Stürmer der Löwen hatte am Sonntag nach langer Verletzungspause sein Comeback gegeben - doch das ausgerechnet beim bitteren 0:1 gegen Paderborn.

 

Kenny Cooper rang sich ein leichtes und bescheidenes Lächeln ab. Nein, So richtig glücklich konnte er am Sonntag natürlich nicht sein, und doch sagte er: "Ich habe gemischte Gefühle". Klar, der US-Stürmer des TSV 1860 war erleichtert über seine Rückkehr nach weit mehr als fünf Monaten Pause in Folge eines gebrochenen Knöchels, doch das bittere 0:1 kurz vor Weihnachten zu Hause gegen den SC Paderborn hatte auch ihm die Laune mächtig verhagelt.

Am Montag steigt er aber erst mal in den Flieger und reist für eine Woche in seine Heimat: Dallas, Texas. "Bei allen weihnachtlichen Verlockungen muss ich zu Hause ganz besonders auf meinen Körper aufpassen. Vor allem auf die Ernährung, das wird an Weihnachten nicht leicht. Aber ich muss hart zu mir selbst sein. Mit der nötigen Disziplin geht das schon. Ich bin Profi."

Wenn der Texaner am 28. Dezember erst wieder zurückkehrt und dann noch am gleichen Tag beginnt, sich mit der Mannschaft auf die am 15. Januar beginnende Rückrunde vorzubereiten, geht es für ihn vor allem darum, sich für die Anfangself zu empfehlen. Chancen hat er dazu allemal, denn Benny Lauths Sturmpartner Djordje Rakic setzte seine zuletzt unglückliche Hinrunde am Sonntag gegen Paderborn mit einem weiteren schwachen Spiel fort. Dem Serben ist jegliches Glück abhanden gekommen, trotz großen Aufwandes hatte er zum wiederholten Male kaum ordentliche Szenen.

Für Cooper ergeben sich daraus Chancen - sollte er den weihnachtlichen Verlockungen widerstehen können.

mpl

 

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