TSG Hoffenheim – 1. FC Nürnberg: Die Stimmen „Wir waren dankbare Gegner“

Die dritte Niederlage in Folge für den Club. Trotz drei neuer Spieler (Mike Frantz, Sebastian Polter und Berkay Dabanli) gegenüber der Derby-Pleite gegen Fürth präsentierte sich der 1. FC Nürnberg wie ein Absteiger.

 

Sinsheim – Münchner Verhältnisse bei der TSG Hoffenheim: 19 Minuten waren gespielt, da brannte es bereits lichterloh beim Club und es stand 2:0 für Hoffenheim. Mit dem 2:1 am Ende war der Club noch gut bedient.

Marvin Plattenhardt: Ich weiß auch nicht, was in den Köpfen mancher Spieler vorgeht. Es hat am Ende nicht gereicht, das war schon blöd. Wir haben jetzt noch drei Spiele, wollen gewinnen, wollen Punkte sammeln. Wir schauen nicht nach unten. Die letzten Spiele müssen wir uns zusammenreißen.

Raphael Schäfer: Es ist schwer zu erklären, warum wir schon wieder eine Halbzeit verschlafen haben. Eigentlich hatten wir eine gute Trainingswoche, hatten vieles angesprochen, was auf uns in Hoffenheim zukommt. Wir sind in ein regelrechtes Powerplay von Hoffenheim in der ersten Halbzeit gekommen. Als Mannschaft haben wir darauf keine Antwort gefunden.

Michael Wiesinger: Die erste Halbzeit war von unserer Seite sehr schlecht. Hoffenheim war viel dynamischer, viel effizienter, viel zielstrebiger. Wir sind nur hinterher gelaufen. Deshalb haben wir uns eigentlich nur in die Halbzeit gerettet. In der zweiten Halbzeit hatten wir eine kurze Phase, in der wir mehr an uns geglaubt hatten. Es war eine klar verdiente Niederlage, wir waren dankbare Gäste.

Markus Gisdol: Wir haben einen sehr guten Start in das Spiel erwischt, waren von Anfang präsent. Es ist uns sehr gut gelungen, Druck auf den Gegner auszuüben. Es hätte sich niemand beschweren können, wenn wir zur Halbzeit 4:0 geführt hätten. Nach dem 2:1 wurde es dann aber noch brenzlig. Das ist der einzige Wermutstropfen, aber die Spielweise meiner Mannschaft war heute einfach klasse.

 

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