Tschechin im US-Open-Finale Pliskova: Herrin der Asse fordert Kerber

Karolina Pliskova besiegte im Halbfinale die bisherige Weltranglistenerste Serena Williams (USA) mit 6:2, 7:6. Foto: dpa

Angelique Kerber hat auf ihrem Weg ins Endspiel der US Open keinen Satz abgegeben. Wer ist eigentlich diese Tschechin, die der Deutschen im Finale gegenüber steht?

 

New York - Sie ist die erste Tschechin im US-Open-Finale seit Helena Sukova im Jahr 1993. Sie hat in diesem Jahr die meisten Asse aller Spielerinnen auf der WTA-Tour geschlagen.

In New York warf sie erst Venus Williams nach der Abwehr eines Matchballs und dann auch deren Schwester Serena aus dem Turnier und sorgte damit für die Wachablösung auf dem Tennis-Thron.

Karolina Pliskova beförderte mit ihrem Halbfinal-Sieg gegen Serena Williams Angelique Kerber zur neuen Nummer eins - will in ihrem ersten Grand-Slam-Finale am Samstag (22.00 Uhr MESZ/Eurosport) aber den Titel der Kielerin verhindern. "Ich hoffe, es ist noch nicht vorbei. Ich hoffe, dass ich noch einen Schritt gehen kann. Ich werde alles für diesen Titel geben", kündigte die 24-Jährige selbstbewusst an.

Die 1,86 Meter große Athletin aus dem tschechischen Louny hat nicht nur als Doppelpartnerin von Julia Görges Erfolg. Beim Sieg gegen Serena Williams schlug sie sieben Asse und schraubte ihre Gesamtbilanz auf 446 Asse in dieser Saison.

Keine andere Spielerin war beim eigenen Aufschlag effektiver. Für Kerber bietet das Finale die Möglichkeit zur Revanche. Eine Woche vor den US Open hatte Pliskova mit ihrem Finalsieg in Cincinnati noch die Übernahme der Führung in der Weltrangliste durch Kerber verhindert.

"Ich habe großes Selbstvertrauen", sagte Pliskova.

 

0 Kommentare