Trotz Unruhe beim TSV 1860 Sportchef Kreuzer: Darum bin ich zu den Löwen gekommen

1860-Geschäftsführer Noor Basha (rechts) war laut Oliver Kreuzer einer der Gründe, bei den Löwen anzufangen. Foto: Sebastian Raviol

Der TSV 1860 ist gezeichnet von der Unruhe in der Vereinsführung, zusätzlich vom Abstiegskampf. Dennoch wollte Oliver Kreuzer Sportchef bei den Löwen werden. Warum, erklärt der ehemalige Bayern-Spieler.

 

München - Viel hatten die Löwen in ihrer aktuellen Situation nicht zu bieten. Trotz Zweitliga-Abstiegskampf und Unruhe im Verein entschied sich Oliver Kreuzer aber für die neue Aufgabe als Sportchef beim TSV 1860.

"Man hat den Verein in den letzten Wochen und Monaten so wahrgenommen, dass viele Dinge durcheinander liefen", stellt der neue Mann klar. Aber dann erklärt der 49-Jährige, warum er trotzdem zu den Löwen kam: "Ich glaube einfach an die Vereinsführung, speziell an die Geschäftsführung. Die intensiven Gespräche mit Noor und Markus (Basha und Rejek, d. Red.) waren auch ausschlaggebend letztendlich. Sie haben mich überzeugt, den Weg hier mitzugehen."

Auch mit dem Beirat hat Kreuzer vor seiner Verpflichtung gesprochen: "Es gab einen Austausch mit Herrn Bay und Herrn Beez." Ebenso habe er mit Ex-Löwen-Trainer Karsten Wettberg und Meisterlöwe Peter Grosser gesprochen. Das seien "sehr positive Gepräche" gewesen, berichtet Kreuzer.

Präsidenten-Kandidat Peter Cassalette war nicht in die Kreuzer-Verpflichtung involviert. Ein Austausch mit ihm hat Kreuzer noch nicht suchen können: "Da gab es keine Zeit dafür." Nach dem 15. November wolle Kreuzer ihn kennenlernen.

 

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