Trio aussortiert Azemi, Mielitz und Tripic verlassen Fürth

Torhüter Sebastian Mielitz hatte die SpVgg Greuther Fürth schon in der vergangenen Saison einen Wechsel nahegelegt. Foto: dpa

Die SpVgg Greuther Fürth trennt sich am Saisonende von Sebastian Mielitz, Ilir Azemi und Zlatko Tripic. Der Verein habe seine Optionen auf Vertragsverlängerungen bei den drei Spieler nicht gezogen, teilte der Zweitligist am Dienstag mit.

Fürth - Zweitligist SpVgg Greuther Fürth wird seine Profis Ilir Azemi, Sebastian Mielitz und Zlatko Tripic nicht weiterbeschäftigen. Das Kleeblatt ließ in allen drei Fällen eine Option zu einer Vertragsverlängerung verstreichen.

Stürmer Azemi (25) wurde in der Rückrunde bereits an Drittligist Holstein Kiel ausgeliehen, wo er neun Mal zum Einsatz kam. Torhüter Mielitz (27) hatte die SpVgg schon in der vergangenen Saison einen Wechsel nahegelegt, er kam in dieser Runde zu zwei Einsätzen in der Regionalliga Bayern.

Azemi war in der Rückrunde an den Drittligisten Holstein Kiel ausgeliehen. Im August 2014 hatte der Stürmer bei einem schweren Autounfall eine Lungenquetschung und mehrere Knochenbrüche erlitten. Anschließend hatte Fürth den 2015 auslaufenden Vertrag Azemis um zwei Jahre verlängert.

Nach dem Comeback im Mai 2016 kam er jedoch nur noch zu zwei weiteren Einsätzen in der 2. Bundesliga. "Wir haben ihn nach seinem Unfall bestmöglich unterstützt und auf seinem schweren Weg stets begleitet. Wir werden immer mit Ilir verbunden bleiben", sagte Ramazan Yildirim, Direktor Profifußball bei der Spielvereinigung.

Offensivspieler Tripic (24) fiel nach einer Leisten-OP seit Jahresbeginn aus, konnte zuletzt aber wieder mit der Mannschaft trainieren.

Kirsch gesperrt

In den nächsten beiden Zweitliga-Partien muss die Spielvereinigung auf Mittelfeldspieler Benedikt Kirsch verzichten. Der 21-Jährige wurde nach seiner Roten Karte wegen rohen Spiels beim 1:1 am Samstag gegen Arminia Bielefeld gesperrt.

Dies teilte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes am Dienstag mit. Kirsch war in der 44. Minute nach einem Foul an Tom Schütz von Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck des Feldes verwiesen worden. Die Fürther haben dem Urteil zugestimmt, es ist damit rechtskräftig.

Polter in Fürth dabei

Der 1. FC Union Berlin kann seinen Stürmer Sebastian Polter im Aufstiegskampf am letzten Spieltag bei der SpVgg Greuther Fürth wieder einsetzen. Wie das DFB-Sportgericht mitteilte, erhält der Angreifer wegen seines Platzverweises im Spiel gegen den SV Sandhausen (2:1) eine Sperre von zwei Partien.

Schiedsrichter Sven Jablonski hatte Polter am 28. April in der 56. Minute wegen rohen Spiels die Rote Karte gezeigt. Zudem belegte der DFB-Kontrollausschuss den Profi mit einer Geldstrafe von 5.000 Euro. Das Urteil ist rechtskräftig, da Polter und sein Verein zugestimmt haben. Union belegt drei Spieltage vor dem Saisonende Platz vier. Der Rückstand auf den Relegationsrang drei beträgt drei Punkte.

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