Traunstein Hubschrauber aus 1700 Metern abgestürzt

Rettungskräfte an der Unglücksstelle bei Inzell im Landkreis Traunstein Foto: AZ

Hubschraubers stürzt über einem Gebirge bei Inzell ab. Die Unglücksursache ist noch ungeklärt.

 

Inzell - Die Ursache für den Absturz eines Leichthubschraubers am Mittwoch im oberbayerischen Inzell mit einem Schwerverletzten ist weiter unklar. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass ein zweiter, baugleicher Hubschrauber in den Unfall verwickelt gewesen sei, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Zur Klärung der Absturzursache seien Sachverständige der Bundesanstalt für Flugunfalluntersuchung im Einsatz. Mit einem Ergebnis werde in einigen Wochen gerechnet. Der 43-jährige Pilot des Hubschraubers liege mit schwersten Verletzungen im Krankenhaus.

Der Helikopter des 43-Jährigen war am Mittwochnachmittag auf etwa 1.700 Metern Höhe im Gebirge abgestürzt. Um den Verletzten ins Tal zu bringen, musste ein Rettungshubschrauber eingesetzt werden. Laut Polizei war der Mann etwa eine halbe Stunde vor dem Unglück in Österreich gestartet und in Richtung Inzell unterwegs.

Etwa zeitgleich hatte sich ein 38-jähriger Pilot mit einem baugleichen Helikopter von Traunstein auf den Weg nach Inzell gemacht. Er setzte später den Notruf ab. Die beiden Männer wollten gemeinsam Rundflüge unternehmen.


 

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