"Traumelf" verliert 1:6 Paulaner Cup: Fan-Auswahl mit Ehrentor gegen Bayern

Gute Laune beim "Paulaner Cup" in Regensburg: Bayerns Kapitän, Philipp Lahm, bei der Seitenwahl. Foto: sampics/Augenklick

Am Montagabend fand in Regensburg das Spiel der Spiele für viele Amateur-Kicker statt. Beim "Paulaner Cup" traf die Fan-Auswahl auf den FC Bayern München. Die "Paulaner Traumelf" schlägt sich wacker und verliert "nur" mit 1:6 gegen den Rekordmeister.

 

München/Regensburg - In ihren heimischen Ligen spielen sie um den Aufstieg oder den Klassenerhalt - für 30 Amateurkicker war das Finale des "Paulaner Cup's" am Montagabend aber das Spiel ihres Lebens. Eine Auswahl mit Hobbyspielern aus aller Welt trat in Regensburg gegen den FC Bayern an.

17 Minuten hielten die Amateurfußballer durch, ehe Philipp Lahm das erste Mal für den FC Bayern einnetzte. 6:1 für die Profis hieß es letztlich. Doch das Ergebnis war für die Spieler aus Europa, China und den USA zweitrangig. Die Hobbykicker waren froh, unter über 41.000 Bewerbern in der Paulaner Traumelf gelandet zu sein.

Es kam eine Truppe aus neun Ländern zusammen, die Paul Breitner auf "Landesliganiveau" schätzt. Für die Spieler sei die Nominierung wie "Ostern und Weihnachten fünf Mal zusammen", betonte Breitner.

Angesichts der Chance ihres Lebens wurden die Amateurkicker zu einer eingeschworenen Truppe, die sich dem deutschen Rekordmeister entgegenstellte. Applaus gab es für die sechs Tore der Bayern ebenso wie für gelungene Einzelaktionen, in denen sich die Amateurkicker gegen die Stars durchsetzten. Unter den 1. 200 Fans waren auch einige Unterstützer der Amateurkicker.

Am Ende fand auch Philipp Lahm, dass es "super" war, "es hat Spaß gemacht. Es war wichtig, dass auch der Gegner Spaß hatte." Die Spieler der Traumelf "haben einen Einblick in das Niveau eines Bundesligisten bekommen."

Für Holger Badstuber war es der zweite Auftritt nach seinem Comeback. Sonderapplaus der Fans erhielten Thomas Müller und Manuel Neuer, die trotz des Länderspiels am Freitag gegen Frankreich mit von der Partie waren.

 

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