Trauerfeier in Frankfurt Abschied von Marcel Reich-Ranicki

Andrew Ranicki, Sohn des verstorbenen Literaturkritikers, vor dem Sarg seines Vaters. Foto: dpa

In Frankfurt am Main haben sich die Familie, Freunde und Prominente von Marcel Reich-Ranicki verabschiedet 

 

Gut eine Woche nach seinem Tod am 18. September, nimmt Deutschland Abschied von Marcel Reich-Ranicki. Gestern war in seiner Heimatstadt Frankfurt am Main die Trauerfeier mit mehreren Hundert Menschen, darunter die Familie, Freunde und zahlreiche Prominente, wie Bundespräsident Joachim Gauck, Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD).

Entgegen ersten Angaben wurde Marcel Reich-Ranicki nach der Trauerfeier nicht beerdigt, sondern es ist eine Feuerbestattung vorgesehen. Der Abschied der Bevölkerung hat eine für Reich-Ranicki besonders schöne Form angenommen: durch Lesen. Der Absatz seiner Bücher stieg auf das Vierfache an.

Die Urnenbeisetzung soll in ein bis zwei Wochen im engsten Familienkreis stattfinden. In etwa vier Wochen wird es dann noch einmal eine öffentliche Gedenkfeier in der Frankfurter Paulskirche geben.

 

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