Transferplanungen des TSV 1860 Löwen-Trainer Möhlmann: "Wir brauchen keine Rastellis"

Wünscht sich keine "Rastellis", sondern gestandene Spieler im Abstiegskampf: 1860-Trainer Benno Möhlmann. Foto: sampics/Augenklick

Löwen-Trainer Benno Möhlmann erklärt erneut das Profil potenzieller Verstärkungen und mahnt nach Hinrunden-Ende zur Realität: "Der 17. Platz ist Fakt"

 

München - Nur 14 Pünktchen, nur zwei Saisonsiege und Platz 17 - so hat der TSV 1860 die Hinrunde abgeschlossen. Kein Wunder, dass die historisch schlechteste Hinserien-Bilanz Trainer Benno Möhlmann missfällt: "Es ist keiner zufrieden, der 17. Platz ist Fakt. Die Hinrunde nunmal mit 14 Punkten abgeschlossen worden. Als ich vor einigen Wochen angefangen habe, wusste ich schon, dass es sicher nicht von heute auf morgen gehen wird, dass wir uns für einen langen Zeitraum unten aufhalten werden", sagte Möhlmann am Mittwoch nach dem Training.

Der 61-Jährige wisse, dass sich die Löwen auch nicht so schnell davon machen werden aus dem Tabellenkeller: "Das wird auch in den kommenden Wochen so bleiben." In den verbleibenden Spielen gegen den 1. FC Heidenheim (Freitag, 18.30 Uhr, AZ-Liveticker) und beim SC Freiburg (20. Dezember) sollen dennoch Punkte her: "Ich hoffe, dass wir mit Beginn der Rückserie die beiden Spiele vor Weihnachten punkten, um unsere Ausgangssituation für die restlichen 15 Spiele besser zu bestreiten."

Der Coach sprach außerdem einmal mehr über seine Transferwünsche, die mit Sportchef Oliver Kreuzer noch nicht final ausdiskutiert seien: "Wir werden das rechtzeitig endgültig besprechen. Es geht in dieser Liga nicht darum, irgendwelche Rastellis oder Filigrantechniker dazuzuholen, die irgendwelche Kunststückchen auf den Platz bringen", sagte Möhlmann in Anlehnung an den italienischen Jongleur Enrico Rastelli, der es einst zu Weltruhm brachte.

Sondern, so Möhlmann: "Wir brauchen schon Spieler, die das Handwerk des Fußballspielens verstehen, die robust sind, die Typen sind und sich nicht von Unebenheiten oder von Anmache aus dem Umfeld beeinflussen lassen – sondern einfach ihre Leistung auf den Platz bringen. Und an denen sich auch andere Spieler aufbauen können."

 

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