Transfergerücht FC Bayern Ronaldo-Gezerre: Real an Lewandowski dran

Er trifft und trifft und trifft: Robert Lewandowski. Foto: dpa

Auch beim 5:1 gegen Arsenal war er wieder unter den Torschützen: Bayern-Stürmer Lewandowski ist in blendender Verfassung. Das weckt Begierden. Aktueller Interessent: Real Madrid.

 

München - Wer will nochmal, wer hat noch nicht? Robert Lewandowski steigert mit jedem Tor für den FC Bayern seinen Marktwert - aktuell liegt der laut "transfermarkt.de" bei 70 Millionen Euro - und steht bei vielen europäischen Topklubs ganz oben auf der Wunschliste.

Wie das spanische Sportportal "sportyou" am Freitag vermeldete, hat jetzt auch Real Madrid seine Bemühungen in Richtung einer Verpflichtung des treffsicheren Polen intensiviert.

Real-Präsident Florentino Pérez soll demnach Bayern-Stürmer Lewandowski als Nachfolger von CR7 auserkoren haben. Den milliardenschwere Boss der "Königlichen" war durch die durch die aktuellen Äußerungen des Weltfußballers merklich aufgeschreckt worden, stellte ihn kurz vor dem Anpfiff des Champions-League-Spiels ausgerechnet gegen den Top-Interessenten Paris St. Germain (1:0) zur Rede.

Als die Mannschaft aus dem Bus gestiegen war und in die Umkleide ging, knöpfte Pérez ihn sich vor. Wie er das denn gemeint habe? "Ich habe das nicht gesagt. Ich habe es anders gesagt", antwortete ein erstaunter Ronaldo laut "welt.de" - und entschwand.

Schon vor zweieinhalb Jahren hatte Robert Lewandowski mit seinem furisoen Viererpack - damals noch im Trikot von Borussia Dortmund - den spanischen Bauunternehmer zu seinem ganz persönlichen Fan gemacht. Damals sagte "Lewy" ab.

Ob er die Entscheidung bereut? In jedem Fall stehen ihm nicht zuletzt wegen seiner 18 Treffer in 17 Saisonspielen derzeit alle Türen offen.

"Bei einem Spieler mit der Klasse von Robert gibt es nur zwei Richtungen, in die er künftig gehen kann: England oder Spanien", befeuerte sein Berater Cezary Kucharski zuletzt die Spekulationen.

Allerdings läuft Lewandowskis Vertrag beim FC Bayern noch bis 2019.

Warum Lewandowski sauer auf Klopp war

Gerade erst hatte Robert Lewandowski klargestellt, warum er in der Anfangszeit bei Borussia Dortmund gar nicht gut auf BVB-Coach Jürgen Klopp zu sprechen war.

Nach seinem Wechsel von Lech Posen in die Bundesliga habe er "den nächsten Schritt machen" wollen, sagte der 27-Jährige dem englischen Magazin "FourFourTwo".

"Auf einmal musste ich auf der Zehn spielen. Ich war ziemlich sauer, weil ich vorne drin spielen wollte." Die Folge: Lewandowski kam in der Saison 2010/11 in 33 Spielen auf acht Tore. Im Rampenlicht stand stattdessen Lucas Barrios.

"Erst im folgenden Jahr habe ich realisiert, wie viel ich auf dieser Position gelernt habe", so Lewandowski. "Ich habe mir gesagt: ' Du bist ein besserer Spieler geworden.'"

 

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