Transfergerücht um Bayer-Star Bericht: Gespräche zwischen Brandt und Bayern schreiten voran

, aktualisiert am 15.03.2017 - 16:26 Uhr
Julian Brandt wird angeblich auch vom FC Liverpool und Borussia Dortmund heftig umworben. Foto: firo/Augenklick

Der FC Bayern bastelt eifrig an seinem Kader der Zukunft und treibt die Verhandlungen um einen möglichen Wechsel von Julian Brandt voran. Wie die Sport Bild meldet, haben die Gespräche mit dem Leverkusener die nächste Stufe erreicht.

 

München - Für Jung-Nationalspieler Julian Brandt (20) steht eine zukunftsweisende Entscheidung an. Zuletzt sah es danach aus, als komme eine Verlängerung seines Vertrages bei Bayer Leverkusen durchaus in Frage, denn Brandt fühlt sich nach eigenen Worten sehr wohl bei Bayer. "Hier weiß ich, was ich habe", wurde er von der Bild zitiert.

Doch das große Interesse des FC Bayern an einer Verpflichtung des wendigen Offensivspielers ist bekannt - und eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag macht ihn 2018 zum Schnäppchen. Die Entscheidung über seine Zukunft will er schnell treffen. "Wenn es nach mir geht, wäre der Sommer der richtige Zeitpunkt. Ich will mich jetzt auch gar nicht ewig mit dem Thema beschäftigen", sagte Brandt.

Das spricht für den Wahrheitsgehalt der neuesten Transfergerüchte um Brandt: Nach Informationen der Sport Bild sind die Gespräche zwischen Brandt und dem Rekordmeister über einen Wechsel zur Spielzeit 2018/2019 weit fortgeschritten. Dann soll eben jene im bis 2019 datierten Vertrag des Bayer-Profis eine Ausstiegsklausel in Höhe von angeblich 12,5 Millionen Euro greifen.

Zur Erinnerung: Beim FC Bayern laufen im Sommer 2018 die Arbeitspapiere von Franck Ribéry und Arjen Robben aus. Es besteht also Bedarf an schlagkräftigem Ersatz.

Brandt bringt es auf 123 Pflichtspiele für Bayer Leverkusen, 23 absolvierte er in der Champions League. Auch der FC Liverpool und Borussia Dortmund sollen interessiert sein.

Atlético an Kampl dran

Leverkusens Achtelfinal-Gegner Atletico Madrid buhlt offenbar um Bayer-Star Kevin Kampl. Der Mittelfeldspieler hält sich zu seinen Zukunftsplänen aber bedeckt. "Das regelt mein Berater", sagt der Mittelfeldspieler zum angeblichen Angebot von Atletico Madrid. Bereits im Januar 2016 war der zweimalige Champions-League-Finalist bei Kampl-Berater Michael Ruhnau vorstellig geworden. Nun soll der zehnmalige spanischen Meister vor Kurzem erneut angeklopft haben.

"Ich kommentiere das nicht", sagte Kampls Manager dem Kicker. Der slowenische Nationalspieler war 2015 für elf Millionen Euro vom Ligarivalen Borussia Dortmund unters Bayer-Kreuz zurückgekehrt und steht in Leverkusen noch bis 2020 unter Vertrag.

Zu den aktuellen Wechselgerüchten um den Mittelfeldantreiber, der bislang in dieser Saison eigentlich nur in der Gruppenphase der Königsklasse vollauf überzeugen konnte, hat sich Manager Rudi Völler noch nicht konkret geäußert. "Wir müssen hier keinen Spieler verkaufen, nur weil wir vielleicht mal ein Jahr nicht international spielen", hatte er lediglich vor dem Hintergrund der aktuellen sportlichen Situation gesagt.

Für Kampl - er hat keine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag - lag Bayer bis zur Abreise nach Madrid noch kein offizielles Angebot von Atlético vor. Für den gebürtigen Solinger müssten die Colchoneros mindestens 20 Millionen Euro bezahlen.

 

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