Transfergerücht FC Bayern FC Barcelona bleibt an Kimmich dran

, aktualisiert am 10.10.2016 - 15:18 Uhr
Joshua Kimmich: Viel gereist und viel beobachtet. Foto: dpa

Der FC Barcelona sucht nach personellen Alternativen in der Innenverteidigung und macht laut "Marca" weiter Joshua Kimmich vom FC Bayern als Option aus. Die Münchner wiederum interessieren sich für Gelson Martins von Sporting Lissabon.

München - Der frühe Vogel fängt den Wurm: Der FC Barcelona streckt bereits jetzt eifrig seine Fühler aus, um den Kader für die kommende Saison aufzustellen - und hat dabei erneut Joshua Kimmich ins Visier genommen.

Schon im März sollen sich die Barca-Späher nach München aufgemacht haben, um den Aufsteiger des FC Bayern während dessen Auftritt im Champions-League-Spiel gegen Juventus Turin zu beobachten.

Klar ist: Der FC Barcelona respektive Sportdirektor Roberto Fernandez sucht nach Alternativen in der Viererkette - in der Innenverteidigung als möglichen Ersatz für Javier Mascherano (32) und Gerard Piqué (29) sowie auf der Position des Rechtsverteidigers.

Hier kommt Joshua Kimmich ins Spiel. Den Barca-Bossen sind die starken Auftritte des 21-Jährigen in der Nationalmannschaft natürlich auch aufgefallen. Dort hat sich Kimmich mittlerweile als Rechtsverteidiger festgespielt.

Wie die spanische Zeitung "Marca" meldet, steht der Name Kimmich zusammen mit weiteren prominenten Namen auf Fernandez' Liste. Demnach sind auch Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), Darijo Srna (Schachtjor Donezk) und João Cancelo vom FC Valencia im Gespräch.

Der ebenfalls in Frage kommende Spanier Hector Bellerin vom FC Arsenal soll sich bereits in Richtung Manchester City orientieren.

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Kimmich ist vor allem deshalb eine tolle Alternative, weil der Bayern-Profi ja auch schon als zentraler Mann überzeugt hat und überhaupt ein echter Defensiv-Allrounder ist.

Der Haken an der Sache: Der Youngster steht beim FC Bayern noch bis 2020 unter Vertrag. So lange Kimmich also vom ständigen Hin-und-her-Geschiebe im Aufgebot des deutschen Rekordmeisters nicht genervt ist, kommt ein Wechsel für ihn derzeit wohl nicht in Frage.

Wie die "Bild"-Zeitung zuletzt berichtete, büffelt der 21-Jährige in seiner Freizeit übrigens fleißig Spanisch - mit einem Privatlehrer. Angeblich zum reinen Zeitvertreib, um seinen Horizont zu erweitern. Für eine Zukunft als Profi in Spanien kann das ja trotzdem noch nützlich sein.

Was ist mit Gelson Martins?

Laut "calciomercato.com" ist der FC Bayern wie Real Madrid und Manchester United an Gelson Martins von Sporting Lissabon interessiert. Die festgeschriebene Ablöseseumme für den 21-jährigen Flügelflitzer liegt bei 60 Millionen Euro.

 

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