Transfergerücht beim FC Bayern Medienbericht: Auch FC Barcelona beobachtet Kimmich

Beim FC Bayern auf der Ersatzbank, bei der Nationalelf gesetzt, bei europäischen Topklubs auf dem Zettel: Joshua Kimmich (rechts), hier mit Trainer Carlo Ancelotti. Foto: GES/Augenklick

Er gilt als der Härtefall schlechthin im Kader des FC Bayern – jetzt, wo alle Profis fit sind: Joshua Kimmich. Der 22-Jährige kommt aktuell nicht zum Zuge, europäische Spitzenklubs beobachten ihn genau. Angeblich auch der FC Barcelona.

 

München - Wenn ein Spieler vom Kaliber eines Joshua Kimmich beim FC Bayern auf der Bank schmort, dann weckt das Begehrlichkeiten bei der europäischen Konkurrenz.

Kolportiert wurde bereits das Interesse von Manchester City, wo Ex-Bayern-Coach Pep Guardiola das Zepter schwingt. Der Katalane war (und ist) ja bekanntlich einer der größten Kimmich-Fans. Wie die Sport Bild meldet, hat auch der FC Barcelona den 22-Jährigen verstärkt ins Visier genommen und beobachtet seine Entwicklung genau.

Fest steht: Im Moment muss das Top-Talent als Edelreservist auf seine Chance warten. In der Bundesliga-Hinrunde war Kimmich noch Stammspieler und erzielte dabei sieben Tore. "Das ist nicht mein Anspruch", sagte Kimmich nach dem 3:0 gegen Eintracht Frankfurt – wieder hatte er keine Sekunde gespielt.

Die Bayern-Bosse hatten den Nationalspieler zuletzt wiederholt als Nachfolger des scheidenden Kapitäns Philipp Lahm ins Spiel gebracht. Es hagelt Lob von allen Seiten, aber auf dem Platz steht Kimmich nicht. Trotz aller Sondereinheiten, die er absolviert.

Joshua Kimmich hat beim FC Bayern noch einen Vertrag bis Sommer 2020, sein Marktwert liegt bei rund 25 Millionen Euro.

Hitzfeld leidet mit Ancelotti

Ex-Trainer Ottmar Hitzfeld fühlt in dieser schwierigen Situation auch mit Chefcoach Carlo Ancelotti. "Als Trainer kommt einem das ein oder andere Wehwehchen eines Spielers manchmal gar nicht unrecht. Carlo Ancelotti steht nun vor schweren Entscheidungen. Es ist eine außergewöhnliche Situation, dass alle Spieler fit sind. Das kann für den Trainer problematisch sein. Denn für ihn stellen sich die Fragen: Wer muss auf die Tribüne, wer auf die Bank?", sagte er der Sport Bild.

 

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