Transfer-Überraschung! PSG holt Schalke-Youngster - war's das für Boateng?

37 Millionen für den 21-jährigen Thilo Kehrer (r) lässt PSG angeblich springen. Ist das das Aus für den Boateng-Wechsel? Foto: Peter Kneffel/Tim Rehbein/dpa, AZ

Wochenlang wird über einen Wechsel von Jérôme Boateng zu Paris Saint-Germain spekuliert. Dann zündet der Tuchel-Klub die Überraschungs-Bombe: Schalke-Youngster Kehrer kommt für angeblich 37 Millionen Euro nach Paris.

München/Gelsenkirchen/Paris – Ist das das Aus für einen Wechsel von Jérôme Boateng zu Paris Saint-Germain? 

U21-Europameister Thilo Kehrer (21) wechselt von Schalke 04 zum französischen Meister Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel. Das gab Schalkes Sportvorstand Christian Heidel am Sonntag bekannt.

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung liegt die Ablösesumme bei 37 Millionen Euro. Kehrer spielte seit 2012 für Schalke. In der vergangenen Saison kam er in 33 Pflichtspielen zum Einsatz. Kehrers Vertrag lief ursprünglich noch bis 2019.

"Die wirtschaftliche Dimension, sprich die Ablösesumme für einen Spieler, dessen Vertrag bei uns im nächsten Jahr ausgelaufen wäre, haben uns dazu bewegt, diesen Wechsel zu befürworten", äußerte Heidel: "Thilo Kehrer hat sich in dieser Zeit absolut korrekt und überaus loyal gegenüber dem Verein verhalten."

Man habe "bereits seit einigen Wochen grundsätzliche Einigkeit mit Thilo über eine Verlängerung seines Vertrags erzielt", so Heidel. Ohne ein Angebot dieser Dimension, "hätte Thilo ganz sicher verlängert. Ebenso hätte er verlängert, wenn wir dieses Angebot abgelehnt hätten - oder würde es tun, wenn jetzt wider Erwarten noch etwas dazwischen kommen würde", sagte der S04-Sportvorstand.

Kein Wechsel von Jérôme Boateng zu PSG?

Bei Thilo Kehrer handelt es sich um einen gelernten Innenverteidiger, er kann aber auch im defensiven Mittelfeld spielen. Ein Wechsel von Jérôme Boateng scheint mit ihm in weite Ferne zu rücken. Boateng würde Paris nochmal mehr Ablöse kosten als Kehrer. Unwahrscheinlich, dass das mit den Financial-Fairplay-Auflagen, an die sich PSG halten muss, überhaupt noch drin wäre. Außerdem hat der französische Meister mit Marquinhos, Presnel Kimpembe und Thiago Silva drei starke Kandidaten für einen Stammplatz in der Innenverteidigung.

 

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