Trainerdebatte beim FC Bayern Rummenigge: "Jupp hat das kundgetan, das wird dann so sein"

Am Ende der Saison soll endgültig Schluss sein: Trainer Jupp Heynckes (r.) neben Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge. Foto: dpa

Bayern-Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bemüht sich in der Debatte um eine längere Laufzeit des Vertrags von Übergangstrainer Jupp Heynckes um eine klare Linie.  

 

München - Die Außenhaut der Allianz Arena erstrahlt bei Bayern-Spielen in Rot – doch im Stadion wird’s ab sofort noch etwas grüner: Der FC Bayern stellt zur Saison 2018/19 auf Mehrwegbecher-Verwendung um. Einen ersten Testlauf gibt es bereits am Samstag gegen Hannover 96.

"Umweltschutz ist ein wichtiges Thema, der FC Bayern München möchte dazu seinen Beitrag leisten", sagte Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge.

Außerdem sprach er bei dem Termin im Umweltministerium über...

...die Aussage von Hoeneß, dass Heynckes über die Saison hinaus Trainer bleiben könnte: "Uli Hoeneß hat damit nur seine Wertschätzung gegenüber Heynckes kundgetan. Dass Jupp sich an seine Vereinbarung halten will, ist auch in Ordnung. Gestern hat er mich gefragt, warum Uli das gesagt hat. Dann habe ich ihm genau das geantwortet."

...das Karriereende von Heynckes im Sommer: "Jupp hat das kundgetan, das wird dann so sein."

...die Trainer-Nachfolge: "2017 wird es zu dem Thema keine Aussage geben. Wir werden uns in Ruhe mit dem Thema Nachfolge auseinandersetzen. Ich kann mir vorstellen, dass Jupp dabei eine Rolle spielen wird."

...sein Verhältnis zu Hoeneß: "Wir kennen uns 43 Jahre, ich kenne Uli Hoeneß möglicherweise nach seiner Frau am zweitbesten. Dementsprechend weiß ich, welche Emotionalität in ihm steckt. Bei uns ist alles ok, alles wunderbar."

...die nächsten Spiele: "Es ist wichtig, dass wir am Samstag eine neue Serie gegen Hannover starten. Paris Saint Germain hat noch kein Spiel verloren, wir wollen versuchen, ihnen in München die erste Niederlage beizubringen. Wir wollen den Galacticos aus Paris ein Bein stellen."

...einen Transfer von Sandro Wagner: "Wir haben mit Hoffenheim ein Gespräch geführt. Es war klar, dass die TSG mit der Ablöse höher schießen wird, als wir uns das vorstellen. Ob man einen gemeinsamen Nenner findet, kann ich heute nicht voraussagen. Wir sind nicht dazu bereit, jeden Betrag mitzugehen. Auf der anderen Seite muss man das mit dem Trainer intensiv besprechen, ob er die Notwendigkeit sieht. Sieht er sie und wir bekommen eine vernünftige Ablöse hin, würde ich das nicht ausschließen. Das ist ein Spieler, der daran riesengroße private Interessen hat, seine Frau ist in München mit dem dritten Kind schwanger. Das macht die Sache für Hoffenheim sicherlich nicht so einfach."

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