Trainer-Gerüchte beim TSV 1860 Was läuft zwischen den Löwen und Roberto di Matteo?

Roberto di Matteo soll offenbar ein Wunschkandidat des TSV 1860 sein. Foto: dpa

Spätestens in der Rückrunde soll der neue Löwen-Trainer feststehen. Während Slaven Bilic bereits wieder aus dem Rennen ist, hat ein ehemaliger Chelsea-Trainer noch gute Karten.

 

München - Spätestens nach der Winterpause will der TSV 1860 eine feste Trainer-Lösung haben. Mehrere Kandidaten sind in der Verlosung.

Urlöwe Daniel Bierofka kann nur bis zur Winterpause als Interimstrainer fungieren. Investor Hasan Ismaik kündigte eine "große Lösung" an.

Mehrere Medien berichten, dass der ehemalige Karlsruhe-Profi Slaven Bilic als 1860-Trainer im Gespräch sei. Der Kroate ist auf jeden Fall multilingual: Neben Deutsch spricht er auch Englisch und Italienisch. Der ehemalige kroatische Nationalrainer und aktuelle West-Ham-Coach wäre sicherlich die von Ismaik propagierte "große Lösung", doch nach übereinstimmenden Medienberichten soll an diesem Gerücht nicht allzu viel dran sein.

Die Bild-Zeitung wiederum berichtet von Roberto di Matteo, Champions-League-Sieger 2012 mit dem FC Chelsea, als Kandidaten auf den Trainerposten. Angeblich traf sich Löwen-Präsident Peter Cassalette in Mailand mit dem derzeit vereinslosen di Matteo. In einem, der Bild zugespielten, Facebook-Post von Cassalette steht angeblich "Trainersuche?" und darunter ein Schnappschuss aus einem Mailänder Hotel. Pikanterweise stammt dieser Post vom Tag, als der TSV 1860 auswärts in Braunschweig antrat und Cassalette aus gesundheitlichen Gründen nicht mitreiste.

Auf AZ-Nachfrage war der Löwen-Präsident jedoch nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Es bleibt also spannend, wie lange sich das Trainer-Karussell bei den Löwen noch dreht - und bei wem es stehenbleibt.

 

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