Trainer-Frage Rummenigge: Heynckes könnte länger bleiben

Rummenigge sieht der dritten Amtszeit des 65 Jahre alten Heynckes an der Isar mit großer Vorfreude entgegen Foto: dpa

Jupp Heynckes ist noch nicht beim FC Bayern unter Vertrag, da denkt Karl-Heinz Rummenigge bereits an eine Zusammenarbeit mit dem künftigen Trainer über 2013 hinaus.

 

München – Heynckes brauche in seinem Kontrakt bei den Bayern keine „Anti-Rauswurf-Klausel“, sagte Rummenigge in einem Interview mit der Sport Bild, „weil wir davon ausgehen, mindestens zwei Jahre zusammenzuarbeiten“. Heynckes, derzeit noch bei Bayer Leverkusen, hat bei den Münchnern für zwei Spielzeiten bis Sommer 2013 unterschrieben.

Rummenigge sieht der dritten Amtszeit des 65 Jahre alten Heynckes an der Isar mit großer Vorfreude entgegen. „Heynckes ist unsere Wunschlösung. Jupp weiß, wie wir ticken. Jupp weiß, wie Bayern funktioniert. Das kann ab dem 1. Juli sofort richtig losgehen. Ich gehe davon aus, dass wir Erfolg und Spaß miteinander haben werden“, sagte er. Wie der aktuelle Bayern-Trainer Louis van Gaal wird Heynckes laut Rummenigge wohl auf ein 4-3-3-System setzen. Mit welchen Spielern der Coach die elf Positionen besetzen wird, ist auch deshalb noch unklar, weil die Bayern noch Transfers planen. Dabei haben sie aber offenbar keine Eile. „Wir möchten erst mal wissen, ob wir nächste Saison Champions League spielen. Dann werden wir Personalentscheidungen fällen. Fakt ist, dass wir keinen Spieler verkaufen müssen, falls wir die Champions League verpassen sollten“, sagte Rummenigge.

Torhüter Thomas Kraft haben die Bayern unterdessen schon angeboten, seinen auslaufenden Vertrag um zwei Jahre zu verlängern - obwohl sie weiter an einer Verpflichtung von Nationaltorwart Manuel Neuer von Schalke 04 interessiert sind. „Ich schließe nicht aus, dass ich bei Bayern bleibe, auch für den Fall, dass Neuer kommt“, sagte Kraft: „Solange mir eine Perspektive geboten wird, kann ich mir alles vorstellen.“ Als Neuzugänge sind bei den Bayern außerdem Jerome Boateng (Manchester City), Fabio Coentrao (Benfica Lissabon), Gary Cahill (Bolton Wanderers) und der Leverkusener Arturo Vidal im Gespräch.

 

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