Trainer des TSV 1860 Wenige Tickets vom FC Bayern: Das sagt Löwen-Coach Daniel Bierofka

, aktualisiert am 13.03.2018 - 15:43 Uhr
War neun Jahre selbst Profi des TSV 1860: Löwen-Trainer Daniel Bierofka. Foto: pm

Wie der Sportliche Leiter Günther Gorenzel am Montagabend erklärt, erhält der TSV 1860 nur wenige Tickets für das Derby beim FC Bayern. Löwen-Trainer Daniel Bierofka sieht die Rollen klar verteilt.

München - Die offizielle Bestätigung des FC Bayern fehlt zwar noch. Aber laut TSV 1860 steht das Kartenkontingent der Löwen für das Derby in der Allianz Arena. Laut Sportlichem Leiter Günther Gorenzel sollen die Sechzger demnach nur 4.700 Tickets erhalten.

Günther Gorenzel: Mail vom FC Bayern bekommen

"Heute haben wir eine E-Mail vom FC Bayern bekommen. Wir bekommen nach den Regularien ein Kontingent gestellt, das heißt: Zehn Prozent der Stehplatzkarten, fünf Prozent der Sitzplatzkarten. Dann sind wir bei 4.700 Karten", erklärte der Österreicher in der Sendung "Sport Arena" bei muenchen.tv am Montagabend. "Das finde ich etwas schade. Ich bin der Meinung, dass wir ein Fußballfest hätten haben können. Eines, zu dem die Fußballfans aus ganz München gerne ins Stadion gegangen wären."

Mit einem Kontingent von 4.700 Karten würde der Fanbasis der Giesinger "sicher nicht Rechnung getragen", sagte der 46-Jährige weiter. "Ich hoffe nach wie vor, dass es in den nächsten Wochen vielleicht noch eine Konsenslösung geben wird."

Kampf um Meisterschaft in der Regionalliga Bayern

Weiter trennen beide Teams in der Regionalliga Bayern nur sechs Punkte, das Spiel am 29. April (15 Uhr) steigt am 36. Spieltag. Die Meisterschaft könnte bis dahin weiter nicht entschieden sein. Brisanz wäre ohnehin garantiert - und der Zuschauervorteil läge, Stand jetzt, somit ganz klar bei den Bayern.

Am Dienstag sprach nun auch Löwen-Coach Daniel Bierofka über das geringe Kartenkontingent für die Sechzger. "Ich weiß ja noch nicht, inwieweit das zu einhundert Prozent finalisiert ist. Es ist noch ein bisschen hin bis zu diesem Spiel", sagte der 39-Jährige auf der Spieltagspressekonferenz vor der Partie gegen den FC Unterföhring (Mittwoch, 19 Uhr, im AZ-Liveticker).

Daniel Bierofka: "Wenn der FC Bayern das so sieht..."

Das wäre natürlich schade, meinte Bierofka weiter. "Aber wenn der FC Bayern das so sieht, müssen wir das akzeptieren. Es ist schließlich ihr Heimspiel. Das Spiel hätte vielleicht einen größeren Rahmen verdient. Aber das ist ganz klar die Entscheidung von Bayern München."

Der Sechzig-Coach kennt die Gründe für die Spielverlegung aus dem Grünwalder Stadion in die Allianz Arena demnach nicht. "Ich weiß es nicht. Da können Sicherheitsaspekte dahinterstehen. Hier in Giesing war ja doch recht viel los im Hinspiel (Pyro, "Rohrbombe", d. Red.)", sagte Bierofka. "Vielleicht wollen sie auch ihre Mannschaft noch mehr unterstützen dadurch. Aber wie gesagt, es ist ihre Entscheidung." Eine, die nicht überall in München gut ankommt.

 

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