Trainer des FC Bayern Das steckt hinter Ancelottis Gelassenheit

Carlo Ancelotti gewann als einziger Trainer schon drei Mal die 1992 eingeführte Champions League. Foto: firo/Augenklick

Sieht man von seiner Stinkefinger-Entgleisung im Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC ab, gilt Bayern-Trainer Carlo Ancelotti als die Gelassenheit in Person. Welches Geheimnis hinter der inneren Ruhe des Italieners steckt...

 

München - Da war diese Szene, die ganz Fußball-Deutschland überraschte. Für einen kurzen Augenblick verlor Carlo Ancelotti Mitte Februar in Berlin die Fassung. Der Italiener war nach dem 1:1 von Hertha-Fans von der Tribüne aus bespuckt worden und streckte ihnen daraufhin gar nicht weltmännisch seinen Mittelfinger entgegen.

Der 57-Jährige arbeitete als Trainer zwar schon in vier verschiedenen Ländern und hat einen Zweitwohnsitz in Kanada, doch der Küche seiner norditalienischen Heimat ist er bis heute treu. Diese Mischung aus kosmopolitischem Flair und absoluter Bodenständigkeit zeichnet "Carletto" aus.

Und wo kommt diese Bierruhe her, die der Italiener wie selbstverständlich ausstrahlt? Ganz einfach: Für den Stress-Job als Bayern-Trainer setzt er auf ausreichend Erholung.

Wie die Sport Bild schreibt, pflegt Ancelotti dabei ein immer gleiches Ritual, das er sich im Laufe der Jahre angeeignet hat - und das ihn noch ausgeglichener macht.

Vor den Spielen genießt er stets einen ausgiebigen Mittagsschlaf, der exakt 100 Minuten dauern soll. Genügend Zeit, um Kräfte zu sammeln für die Herausforderungen an der Seitenlinie...

 

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