"Totti besiegt Spalletti" Medien: Totti soll Roma-Vizepräsident werden

Mit einem Doppelpack innerhalb von drei Minuten beim 3:2 gegen den FC Turin hat Romas Klub-Idol Francesco Totti es noch einmal allen Kritikern gezeigt. Foto: dpa

Francesco Totti (39) feierte mit zwei Treffern in drei Minuten seine Wiederauferstehung. Eine Vertragsverlängerung beim AS Rom kommt allerdings nicht in Frage.

Köln - Sein spektakulärer Doppelpack gegen den FC Turin dürfte nichts an der Zukunft der Klub-Ikone Francesco Totti beim AS Rom ändern.

Einem Bericht der Tageszeitung "La Repubblica" zufolge hält der italienische Fußball-Erstligist an seinen Plänen fest, den zum Saisonende auslaufenden Vertrag des 39-Jährigen nicht zu verlängern.

Vielmehr habe Klubchef James Pallotta vor, Totti, der seit mehr als 25 Jahren für die Römer spielt, als Vizepräsidenten an den Klub zu binden.

 

In nur drei Minuten brachte Francesco Totti das Römer Olympiastadion zum Kochen. Die Fans ließen nach seinem Doppelpack ihren Freudentränen freien Lauf, seine Teamkollegen wollten den Fußball-Profi gar nicht mehr loslassen.

"Das Märchen geht weiter"

Nach seiner Einwechslung in der 86. Minute machte Totti mit den beiden Treffern aus dem 1:2 gegen den FC Turin noch einen 3:2-Sieg. "Totti, du bist ein Mythos. Ein weiteres unglaubliches Kapitel", schrieb die "Gazzetta dello Sport".

Sogar Trainer Luciano Spalletti, der den Routinier diese Saison kaum einsetzt, gab zu: "Wenn eine Mannschaft in Schwierigkeiten ist, gibt es keinen besseren Spieler als Totti. Mit ihm auf dem Platz bekommen nicht nur die Spieler einen Schub, sondern das ganze Stadion."

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Auch Präsident James Pallotta lobte: "Ich bin stolz auf Totti." Und der "Corriere dello Sport" meinte: "Totti Show. Das Märchen geht weiter."

Seit Wochen schwelt bei dem Serie-A-Dritten der Streit über die Zukunft der 39 Jahre alten Klub-Ikone.

Während Spalletti lieber auf jüngere Spieler setzen will, fordert Totti mehr Respekt. Seine zwei Treffer gegen Turin wollte der Weltmeister nicht groß kommentieren - es sei ein "schönes Gefühl" erklärte er.

Doch der "Corriere dello Sport" forderte bereits: "Totti besiegt Spalletti. Jetzt muss sein Vertrag verlängert werden!"

 

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