Top 100 im Freistaat Wettbewerb: Bayerns beste Dorfwirtshäuser gesucht

Bayerns Heimatminister Markus Söder (CSU) sucht die 100 besten Heimatwirtschaften des Freistaats. Foto: dpa/AZ

Sie sind vom Aussterben bedroht: die bayerischen Dorfwirtshäuser. Nun will der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga bei einem Wettbewerb die "hundert besten Heimatwirtschaften" Bayerns küren.

München - Das vielerorts vom Aussterben bedrohte bayerische Dorfwirtshaus erhält Schützenhilfe vom Freistaat: Finanzminister Markus Söder (CSU) und der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga wollen bei einem Wettbewerb die "hundert besten Heimatwirtschaften" Bayerns küren. Die Bewerbungsfrist startet am 1. Dezember und läuft bis Ende Februar, wie das Finanzministerium mitteilte.

Söder: "Eine Institution bayerischer Lebensart"

"Heimatwirtschaften prägen mit ihrer Geschichte, Tradition und sozialen Bedeutung den ländlichen Raum in Bayern", sagte Söder, zu dessen Zuständigkeit auch die Heimat und die ländliche Entwicklung gehören. Heimatwirtschaften seien "viel mehr als nur Garant des leiblichen Wohls", so Söder. "Sie ist Institution bayerischer Lebensart, Motor der regionalen Wirtschaft, Begegnungsstätte für Jung und Alt, Plattform für aktives Gemeinwesen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der bayerischen Identität und Attraktivität."

Die 100 Gewinner sollen im Mai 2018 mit einem Preisgeld von je 1.000 Euro, dem Gütezeichen "100 beste Heimatwirtschaften" und einer Urkunde ausgezeichnet werden.

Die Voraussetzungen für die Teilnahme: regelmäßige Öffnungszeiten in einer bayerischen Gemeinde im ländlichen Raum.

Leseraufruf: Kennen Sie ein Dortwirtshaus, das für Sie definitiv in die Top 100 des gesamten Freistaats gehört? Dann schreiben Sie Ihren Favoriten doch in die untenstehende Kommentare oder schreiben Sie uns auf Facebook!


Weitere Informationen, wie die Teilnahmebedingungen und die zur Bewerbung erforderlichen Unterlagen, gibt es hier.

 

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