Top 10 auf dem Catwalk Schöne Münchnerin: Warmlaufen fürs Finale

Um Laufsteg-Malheurs zur vermeiden, üben die zehn Finalistinnen mit Choreografinnen den perfekten Auftritt – aber nur eine wird die Jury überzeugen können und zur Siegerin gekürt. Foto: Gregor Feindt

Um Laufsteg-Malheurs zur vermeiden, üben die zehn Finalistinnen mit Choreografinnen den perfekten Auftritt – aber nur eine wird die Jury überzeugen können und zur Siegerin gekürt

 

MÜNCHEN „Viele von euch haben wahrscheinlich schon Laufstegerfahrung?!“, fragt Choreografin Adelinde Knorr zu Beginn des Trainings, mit dem die zehn Finalistinnen der Wahl zur „Schönen Münchnerin“ auf den großen Entscheidungsabend in der Residenz vorbereitet werden. Die Mädchen lachen und schütteln die Köpfe; Alle sind neu im Model-Business.

Damit trotzdem alles glatt geht, wenn sie vor der Jury – bestehend aus Agenturchefin Louisa von Minckwitz, Fotograf Andreas Ortner, Designerin Lola Paltinger und AZ-Chefredakteur Arno Makowsky – glänzen wollen, bekamen die jungen Frauen Unterstützung von Profis: „Stellt euch vor, ihr habt einen Faden am Kopf, der euch hochzieht“, sagt Choreografin Karoline Straubinger. „Körperspannung, aber nicht so, als ob ihr einen Stock im Rücken hättet“, fordert sie. „Die Hände gehen natürlich mit.“

So leicht die Anweisungen der beiden Choreografinnen klingen – sie haben es in sich. „Wie fühlt es sich an?“ fragt Straubinger nach den ersten Durchgängen. „Komisch“, antworten die Mädchen. „Wir können das auch noch verbessern“, versichern die Profis.

Mit Flaschen in den Händen (um die Schultern in Position zu bringen), mit ein wenig Tadel und viel Lob bringen die beiden die Mädchen in die Spur. „Wow“, sagt Beatrix Szlapka von „Louisa Models“, „dafür, dass die Kandidatinnen noch nie gelaufen sind, sieht das schon ziemlich gut aus!“ Sie weiß aber auch, dass ihre Chefin, Louisa von Minckwitz, deren Agentur „Louisa Models“ die Siegerin künftig vertreten wird, keine Kandidatin wegen eines Fehlers auf dem Catwalk aus dem Rennen nehmen würde. „Es kommt ihr viel mehr auf die Ausstrahlung und die Souveränität der Mädchen an, alles andere kann man üben.“

High-Heel-Unfälle wird es nach Überzeugung von Adelinde Knorr trotzdem nicht geben. Und wenn: Lächeln, nichts anmerken lassen, weiterlaufen! „Am Finalabend sind die jungen Frauen fit“, sagt Knorr. Und ebenfalls ganz wichtig: „Keine von ihnen wird auf dem Laufsteg einen Kaugummi im Mund haben – das ist eine absolute Todsünde!“ Eine Favoritin hat die Choreografin übrigens schon. „Ich bin gespannt, ob sie gewinnen wird. Eigentlich liege ich meistens daneben. Letztes Jahr habe ich auch falsch getippt“, sagt Knorr schmunzelnd. Aber egal: „Mein Herz schlägt sowieso für alle Mädchen.“

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