Tönnies kündigt Umbruch an Schalke 04: Sami Khedira bleibt ein Thema

Schalke-Boss Clemens Tönnies würde zu gerne Nationalspieler Sami Khedira (27 Jahre, Real Madrid) nach Gelsenkirchen lotsen. Foto: dpa

Die Champions-League-Quali verpasst, von begeisterndem Fußball keine Spur. Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender Tönnies kündigt "einen Umbruch" an und träumt weiter von Khedira als Neuzugang.

 

Gelsenkirchen - Nach dem Verpassen der Champions League hat Klub-Boss Clemens Tönnies für den Sommer personelle Veränderungen beim FC Schalke 04 angekündigt.

"Es wird einen Umbruch geben", sagte Schalkes Aufsichtsratsvorsitzender in einem Interview den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag-Ausgaben). Weiterhin hoch gehandelter Neuzugang ist Sami Khedira.

"Ich halte ihn für einen Spitzenfußballer, der uns helfen würde. Das geht nur zu vernünftigen Konditionen. Ich würde ihn mir wünschen, die finale Entscheidung aber trifft Horst Heldt", sagte Tönnies. Manager Heldt, der den aktuellen Kader zusammengestellt hat, genießt noch sein Vertrauen. "Ich stelle ihn nicht in Frage", so Tönnies. "Aber ich spreche ihn auch nicht heilig."

Die Schuld für die anhaltende Misere beim Revierklub mit nur einem Sieg aus den vergangenen zehn Spielen gibt Tönnies allein den Spielern.

"Die aktuellen Fehler darf man nicht beim Trainer, beim Manager oder beim Aufsichtsrat suchen, sondern man muss bei der Mannschaft anfangen", sagte Tönnies. "Profis müssen wissen, was sie zu tun haben. Ich will, dass die einen begeisternden Fußball spielen. Es ist jetzt angesagt, Leistung abzurufen", betonte der 58-Jährige.

 

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