Tod kam überraschend "In aller Freundschaft"-Star Dieter Bellmann (†77) ist tot

Dieter Bellmann verstarb plötzlich am Montag Foto: dpa

Der Schauspieler Dieter Bellmann ist tot. Der langjährige Hauptdarsteller der beliebten ARD-Serie "In aller Freundschaft" (IaF) starb bereits am Montag mit 77 Jahren in Leipzig, wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) unter Berufung auf seine Witwe am Mittwoch mitteilte.

 

"Wir nehmen Abschied von einem guten Freund, der in seiner Rolle wie auch als Mensch eine ganz herausragende Figur bei "In aller Freundschaft" war", sagte MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi. Er habe sich "mit hoher Professionalität und viel Charme in die Herzen der Fans gespielt". (Hier gibt's die erste Staffel von "In aller Freundschaft" auf DVD)

Der aus Dohna in der Sächsischen Schweiz stammende Schauspieler stand seit Beginn 1998 für die Serie vor der Kamera, bis zum Ruhestand 2015 als Professor Dr. Gernot Simoni, Chef der "Sachsenklinik" in Leipzig, und danach in Gastauftritten als Berater des jüngeren Ärzteteams. "IaF" ist einer der erfolgreichsten Dauerbrenner im Ersten, im Durchschnitt schalten rund 5,5 Millionen Zuschauer ein. Daneben stand der Leipziger, der mit der Schauspielerin Astrid Höschel-Bellmann verheiratet war und einen Sohn hat, auch immer wieder auf der Bühne von Schauspiel und Kabarett.

Neben seiner Schauspieltätigkeit war Bellmann auch als Synchronsprecher aktiv. Er lieh unter anderem Alain Delon (82) und Kiefer Sutherland (50) seine Stimme. Über die genaue Todesursache war zunächst nichts bekannt. Der Tod kam für alle überraschend, wie eine Sprecherin der Produktionsfirma Saxonia Media sagte.

 

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