Tischtennis-Bundestrainer Roßkopf rechnet vor: So holen wir eine Olympia-Medaille

Dimitrij Ovtcharov ist eine der beiden deutschen Hoffnungen auf eine Olympia-Medaille. Foto: dpa

Jörg Roßkopf rechnet mit einer Olympia-Medaille im kommenden Jahr. Der Tischtennis-Bundestrainer setzt auf seine Asse Boll und Ovtcharov und glaubt auch, dass sie bis zur Olympia 2020 in Tokio weiterspielen.

 

Mettmann - Tischtennis-Bundestrainer Jörg Roßkopf glaubt fest daran, dass Rekord-Europameister Timo Boll und dessen amtierender Nachfolger Dimitrij Ovtcharov bei den Sommerspielen 2016 in Rio eine Olympia-Medaille holen können. "Im Viertelfinale sind sie wahrscheinlich gesetzt. Und dann gibt es eine 50:50-Chance im Halbfinale, dass du einen der beiden Chinesen bekommst", sagte der Olympia-Dritte von 1996 dem SID am Mittwoch am Rande eines von Golfstar Martin Kaymer und der Deutschen Sporthilfe durchgeführten Charity-Turniers in Mettmann.

Bundestrainer über Boll: "Hat bei Olympia noch nie gut gespielt"

Ovtcharov, der am vergangenen Sonntag im russischen Jekaterinburg zum zweiten Mal nacheinander EM-Champion wurde, hatte 2012 bei Olympia in London die Bronzemedaille. Boll dagegen "hat bei Olympia noch nie gut gespielt", sagte Roßkopf, meinte aber: "Es wird Zeit, dass sich das ändert."

Bereits ab Ende Mai können sich seine Schützlinge zwei Monate auf Rio vorbereiten, "deshalb sind die Europäer bei Olympia auch immer gut", sagte "Rossi", der noch bis Tokio 2020 mit seinen beiden Vorzeigespielern rechnet.

Boll würde sich 2020 "sicher wieder" qualifizieren

Ovtcharov wäre dann gerade 32 Jahre alt, Boll dagegen schon 39. Trotzdem sagt Roßkopf: "Timo hat mir gesagt, dass er so lange spielen will, wie es sein Körper mitmacht. Qualifizieren würde er sich für Tokio sicher wieder."

 

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