Tierrettung findet Kater Entlaufen! Katze von Christian Ude gerettet!

Katze entlaufen! Passanten finden in München eine graue Katze wie diese auf dem Bild. Es stellt sich heraus: Es ist das Haustier von Alt-OB Christian Ude. Foto: dpa/Fotomontage

Passanten finden einen kranken Kater in der Innenstadt und alarmieren die Tierrettung. Es stellt sich heraus: Es ist das entlaufenen Tier von Alt-OB Christian Ude!

 

München - Spektakulärer Zufall: Fußgänger entdecken in der Münchner City einen kränklichen, kleinen Kater. Die Tierrettung kann das Tier per Chip identifizieren und den Besitzer feststellen. Das prominente Herrchen ist Christian Ude, der ehemalige OB von München!

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Tierrettung:

Er muss ein erbarmungswürdiges Bild abgegeben haben: Der kleine graue Kater, der am Samstag von Passanten in der Innenstadt gefunden wurde. Die Finder hatten sofort die Tierrettung gerufen, denn der Kater fühlte sich sichtlich unwohl. Unsere Tierärzte diagnostizierten bei ihm leicht erhöhte Temperatur, Schnupfen und Diarrhoe. Nun ging es darum, den Besitzer des Katers ausfindig zu machen und ihn zu informieren. Glücklicherweise war der kleine Kater gechippt, und so konnten unsere Tierärzte sofort herausfinden, wem er gehört: Dem ehemaligen Oberbürgermeister der Stadt, Christian Ude. Ude meldete sich sofort telefonisch bei der Tierrettung. Dabei stellte sich heraus, dass der Kater bereits seit dem Wochenende zuvor aus Udes Wohnung am Kaiserplatz in Schwabing verschwunden war. Ude war überglücklich, seinen kleinen Kater wieder zu haben, wünschte sich aber weitere Untersuchungen und Behandlungen in der Medizinischen Kleintierklinik der LMU. Dorthin hat die Tierrettung den Kater dann auch gebracht.

Regelmäßig erreichen uns als Tierrettung Anrufe von Menschen, die kranke oder verletzte herrenlose Hunde und Katzen gefunden haben. Unsere Tierärzte versuchen in diesen Fällen immer, möglichst schnell Kontakt zu den besorgten Besitzern aufzunehmen. Zur zweifelsfreien Identifikation von Tieren werden sowohl Tätowierungen aber auch kleine Transponder angeboten. Leider sind Tätowierungen erfahrungsgemäß meist nicht problemlos zu identifizieren, weshalb unserer Tierärzte das „Chippen“ klar präferieren. Dabei wird den Tieren ein etwa 12 Millimeter kleiner und nicht einmal ein Gramm leichter Microchip, vergleichbar mit einer Impfung, unter die Haut der linken Halsseite injiziert. Auf diesem Chip ist eine Nummer gespeichert, die mit einem speziellen Gerät abgelesen werden kann. Damit ist es uns im Idealfall möglich den Besitzer bereits vor Ort oder auf der Fahrt zur nächstgelegenen Klinik über den Verbleib und das Befinden seines Tieres zu informieren. Leider haben die Findlinge und deren Besitzer sowie die Tierärzte der Tierrettung München nicht immer das Glück eines so reibungslosen Ablaufes. In manchen Fällen sind die Tiere gar nicht erst gekennzeichnet. Es kommt jedoch auch häufig vor, dass die Tätowierung nicht zu lesen ist oder das Tattoo beziehungsweise die Chipnummer bei „Tasso e.V.“ nicht registriert sind. Eine fehlende Registrierung jedoch bewirkt die Zwecklosigkeit einer jeden Kennzeichnungsmethode. Deshalb sollte sich jeder Besitzer, sobald er sein Tier kennzeichnen lässt oder ein bereits gekennzeichnetes Tier übernimmt, bei seinem Tierarzt bezüglich der erfolgten Registrierung informieren. Sollte dies nicht erfolgt sein, ist es für jedermann kostenfrei möglich seinen Hund oder seine Katze auf der Internetseite von „Tasso e.V.“ zu melden. Genaue Informationen diesbezüglich erhält man unter www.tasso.net/Tierschutz/Registrierung.

Die Vizepräsidentin und Gründerin der Tierrettung München, die CSU-Stadträtin und Rechtsanwältin Dr. Evelyne Menges, appelliert daher an die Münchner Haustierbesitzer: „Bitte lassen Sie ihr Tier chippen und registrieren es bei Tasso. Nur so können Sie sicher sein, Ihren abgängigen Liebling auch wieder zu finden. Nehmen Sie sich ein Beispiel an unseren ehemaligen Oberbürgermeister Christian Ude. Auch er konnte nur über den Verbleib seines kleinen Katers informiert werden, weil er ihn chippen und registrieren hat lassen.“

 

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