Tierpark Hellabrunn Große Freude über kleines Gorilla-Baby

Kaum zu glauben, dass aus diesem kleinen Fellknäul einmal ein riesiges Gorilla-Männchen bzw. ein Gorilla-Weibchen wird. Foto: Rauchensteiner

Wie sich der kleine Racker im Tierpark Hellabrunn entwickelt und warum sein Geschlecht so lange unbekannt bleibt - in Bildern

 

Thalkrichen -  Es wird noch einige Monate dauern, bis der kleine Gorilla durch das Gehege in Hellabrunn tobt. Noch klammert sich das acht Tage alte Baby so fest an seine Mutter, dass noch nicht einmal sein Geschlecht bestimmt werden konnte. Das entscheidende Indiz wurde von den Pflegern bisher einfach nicht gesichtet.

Nach 37 Wochen Tragezeit kam der kleine Westliche Flachland-Gorilla am Freitag vor einer Woche auf die Welt. Gorilla-Babys sind mit etwa 45 Zentimetern Körpergröße und rund zweieinhalb Kilogramm Gewicht etwas kleiner und leichter als ein durchschnittliches Menschenbaby.

Und sie sind ein bisschen schneller dran als Menschen: Schon am ersten Tag können sie sich eine gewisse Zeit mit Händen und Füßen selbst am Mutter-Fell festhalten. Wenn die Kraft ausgeht, dann hat die Mama das Kleine fest im Arm. Im vierten, spätestens fünften Monat beginnen die Gorilla-Kinder zu laufen.

Für Mutter Bagira ist es bereits das siebte Baby. Sie ist eine erfahrene Mutter und geht sehr behutsam mit ihren Kleinen um. Sie ist eine typische Gorilla-Mama: Sie beschützt, trägt, still und pflegt ihr Baby. Aber wenn es dann auf eigenen Beinen steht, spielt sie kaum mit ihrem kleinen Gorilla.

Für Silberrücken Roututu, den Vater, ist es bereits das sechzehnte Kind. Doch er wird sich weitgehend aus der Erziehung heraushalten. Außer, der Kleine wird allzu frech und forsch.

 

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