Tiere in erbärmlichem Zustand Polizei rettet sechs Hunde vor illegalen Händlern

Sechs Hunde sollten illegal verkauft werden. Polizisten stoppten den grausamen Handel und konfiszierten die Tiere. Foto: Polizei München

Sechs Hunde sollten am Dienstag an Käufer in München und in Norwegen ausgeliefert werden. Die Polizei stoppte den Transporter mit den Tieren auf der Autobahn.

 

Brunnthal - Bei einer Verkehrskontrolle am Dienstag gegen 8.30 Uhr sind der Polizei zwei Hunde-Händler ins Netz gegangen. Die Beamten hielten auf der A8 Richtung Salzburg auf Höhe Brunnthal einen Transporter an. Am Steuer zwei 28-Jährige. Im Transporter fanden die Beamten sechs Hunde in fünf Transportboxen - in einem erbärmlichen Zustand. 

Die beiden Männer erzählten der Polizei, dass die Hunde ihnen gehören würden und sie in München jemanden besuchen wollten. Das nahmen die Beamten ihnen allerdings nicht ab. Der Verdacht: Die Hunde sollten nach München gebracht und dort illegal verkauft werden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei erhärtete sich die Vermutung. Laut Polizei sollten die Hunde für 250 Euro pro Tier in München verkauft und eines der Tiere sogar nach Norwegen transportiert werden. In den Impfpässen der Tiere fanden die Ermittler außerdem gefälschte Etiketten anstelle von echten Impf-Aufklebern. 

Die Hunde sind jetzt im Tierheim untergebracht

Die Hunde wurden vor Ort sichergestellt und von Veterinären des Landratsamts untersucht und medizinisch versorgt. Anschließend mussten die Tiere ins Tierheim in Quarantäne gebracht werden.

Die beiden Männer haben nun eine Anzeige wegen Urkundenfälschung, Betrug und Verstößen nach dem Tiergesundheitsgesetz am Hals. Die Polizisten ließen sie nachdem sie die Daten aufgenommen hatten gegen eine Sicherheitsleistung wieder laufen. 

 

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