Themenwelten Reise & Erholung Ein Monster beginnt zu leuchten

Besucherbergwerk F60 in Licherfeld, Foto: R. Bittner Foto: srt

Licherfeld - Sie ist das Gesicht des Wandels in der Lausitz - und mittlerweile eine Touristenattraktion: die riesige Abraumförderbrücke F60.

 

Das noch zu DDR-Zeiten gebaute Ungetüm von einem Braunkohlebagger ist gut und gern 500 Meter lang und 80 Meter hoch - die größte bewegliche technische Arbeitsmaschine der Welt. Nach dem Ende des Braunkohlebaus stand das Monster ohne Aufgabe da, sollte an Schrotthändler verkauft werden. Doch dann kam die Internationale Bauaustellung Fürst-Pückler-Land und machte eine Besucherattraktion daraus. Heute, zu Beginn des zehnten und letzten Jahrs der Bauausstellung, kann man den liegenden Eiffelturm besteigen oder einfach nur besichtigen. Besonders nachts ist das ein Erlebnis, denn ein Künstler hat aus der Maschine eine Licht- und Klanginstallation gemacht, die unter die Haut geht. Da staunen nicht nur die Einheimischen: Am Anfang konnte sich kaum jemand vor Ort vorstellen, dass Urlauber so etwas besichtigen wollten. Heute sind es mehr als 70000 Gäste jährlich. Und wer von den Gästen etwas ganz Besonderes will, der kann auf einem ehemaligen Arbeitspodest in rund 60 Meter Höhe sogar ein romantisches "Dinner" zu zweit zu sich nehmen - samt liebevoll gedecktem Tisch mit Blumen und Kerzen oder Bergmannslampe. Allzu romantisch wird es allerdings nicht, denn ein Bergwerksführer ist aus Sicherheitsgründen immer dabei. Besucherbergwerk F60, Bergheider Straße 4, 03238 Lichterfeld, www.f60.de

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