Themenwelten Mieten & Kaufen Smart: Intelligente Stromzähler

Am PC kann die Familie den Stromverbrauch kontrollieren. Foto: BHW

Die neue Generation der Stromzähler rechnet nach – kilowattgenau

 

HAMELN Kaum einer weiß, wie viel Strrom Haushaltsgeräte verbrauchen. Sollte man aber. Ob Geschirrspüler, Hi-Fi-Anlage oder Laptop: „Smart Meters" enttarnen schonungslos die Energiefresser im Haushalt. Der Stromkunde kann gezielt handeln – und den Schalter umlegen. Auch die Handhabung der digitalen Stromzähler ist smart: Einfach daheim am PC beim Energieversorger einloggen und die Anzeige checken. „Durch die bessere Kontrolle senken Verbraucher ihren Energiekonsum um bis zu zehn Prozent", sagt Iris Laduch-Reichelt von der BHW Bausparkasse. Bei einem Verbrauch von 3700 KWh im Jahr können schnell mal 70 Euro (bei 18 Cent/KWh) eingespart werden. Weitere Vorteile: Das lästige Ablesen der Stromzähler und ungenaue monatliche Abschlagszahlungen sind obsolet. Die Stromrechnung wird auf den Cent genau bezahlt – ohne überraschende Nachforderungen am Jahresende. „Bei Neubauten und grundsanierten Gebäuden sind Smart Meters seit Anfang 2010 gesetzliche Pflicht. Der Netzbetreiber übernimmt die Kosten für Gerät und Installation. Verbraucher zahlen eine monatliche Gebühr von fünf bis zehn Euro", so die BHW-Expertin. Eine freiwillige Nachrüstung ist möglich, ob sie rentabel ist, hängt von der Höhe des Stromverbrauchs ab. Gerät und Installation werden ab 100 Euro angeboten. Ob Komfort und Kontrolle die Kosten wert sind, muss der Verbraucher ganz „smart" entscheiden.

 

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