Themenwelten Mieten & Kaufen Scheint die Sonne, lacht der Geldbeutel

Jede Kilowattstunde Solarstrom, die ein privater Produzent selbst verbraucht, wird gesondert vergütet. Foto: BHW

Trotz sinkender Vergütung kann sich Solarstrom auch in Zukunft noch rechnen

 

DÜSSELDORF Ab April 2010 soll die Einspeisevergütung für Solarstrom aus Dachanlagen um 15 Prozent sinken. „Hausbesitzer, die noch auf den letzten Drücker von der derzeitigen Förderung profitieren wollen, sollten jedoch keine überhastete Entscheidung treffen, sondern die Installation einer Photovoltaikanlage umsichtig durchrechnen und planen“, rät die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Für die Installation der Anlage sollten mehrere Komplettangebote von mit der Materie vertrauten Installateuren eingeholt werden.

Sind einzelne Posten wie Lieferung der Module, Wechselrichter, Verkabelung, Befestigungssystem, Montagekosten, Anschluss ans Netz und die Erledigung der Formalitäten mit den Netzbetreibern im Detail aufgeführt, lassen sich die Preise am besten vergleichen.

Betreiber einer Solaranlage bekommen die Einspeisung von Solarstrom gesetzlich festgelegt 20 Jahre lang vergütet. Für die Höhe der Rendite ist den Verbraucherschützern zufolge ein rentables Verhältnis von Preis und garantierter Nennleistung in Watt entscheidend. Interessenten sollten sich die Nennleistung möglichst für 20 Jahre vom Hersteller der Solaranlage garantieren lassen.

Darüber hinaus sollten nur qualitätsgeprüfte und zertifizierte Module in der Anlage verwendet werden.

Stimmen sämtliche Voraussetzungen, ist die Investition in eine Photovoltaikanlage in der Tat eine sichere und rentable Geldanlage, wie die Verbraucherzentrale ausdrücklich betont. Um hierbei später keine böse Überraschung zu erleben, gehört neben einer ausführlichen Darstellung sämtlicher Kosten und Erlöse auch die Berechnung der Wirtschaftlichkeit in jedes Angebot. Darin sollten die Aufwendungen für Wartung und Versicherung ebenfalls berücksichtigt sein.

 

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