Themenwelten Auto & Verkehr Frischzellen für den Softie

An der Front sind die Modifikationen am Nissan Qashqai am besten zu sehen. Foto: az

KÖLN - Der erfolgreiche Nissan Qashqai wurde dezent gepflegt. Sein neuer Spardiesel schafft jetzt weniger alsfünf Liter Verbrauch. Die Preisliste beginnt bei 19 490 Euro.

 

Adieu Auto-Tristesse! Her mit frischen, neuen, non-konformistischen Ideen! So oder so ähnlich dürften es wohl die Entscheidungsträger beim japanischen Automobilhersteller Nissan gesehen haben. Herausgekommen ist der Softie unter den SUVs, der Qashqai, der vom Start weg eine Erfolgsstory geschrieben hat. Ab sofort steht der überarbeitete Qashqai ab 19 490 Euro bei den Händlern.

Die Modifikationen sind eher dezent ausgefallen. Die Front fällt am ehesten ins Auge: Eine neu konturierte Motorhaube, geliftete Scheinwerfer, neue Frontstoßfänger sowie ein Kühlergrill mit Wabenstruktur und ein größerer Lufteinlass verleihen dem Stadt-Nomaden mehr Dynamik und lassen ihn schlanker erscheinen. Dem Heck wurden neue Rückleuchten und ein anderer Dachspoiler spendiert.

Auch das Interieur wurde sanft umgemodelt: So wanderte die Anzeige des Bordcomputers zwischen die beiden Rundinstrumente im Cockpit, wo sie gut lesbar platziert ist. Verbessert wurden auch Fahrwerk und Federung. Schon immer wurde gern im Qashqai Platz genommen, denn die Sitze sind kommod und auch groß gewachsene Mitfahrer haben im Fond ausreichende Freiheiten.

Drei Versionen und eine gute Basis-Ausstattung

Die Motorenpalette ist nahezu unverändert: Zwei Benziner und zwei Diesel von 103 PS bis 150 PS stehen zur Auswahl. Neu ist eine verbrauchsoptimierte Version des Fünfsitzers: Der 105 PS starke 1,5-Liter-Diesel soll durch Leichtlaufreifen, eine verlängerte Getriebeübersetzung und weniger Gewicht unter fünf Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Angetrieben werden hier nur die Vorderräder, der Allradantrieb bleibt den Zweiliter-Motoren vorbehalten. Im kleinen Benziner ist eine Fünfgang-Schaltung, beim kleinen Diesel eine mit sechs Gängen verbaut. Bei den größeren Motoren kann beim Benziner optional ein stufenloses CVT-Automatikgetriebe geordert werden, auf der Dieselseite steht eine klassische Sechsstufenautomatik zur Verfügung.

Auch die überarbeitete Variante des sanften SUVs ist in den drei Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna zu haben. Das Sicherheitsniveau ist schon in der Basisvariante mit ESP, ABS, EBD, Bremsassistent, Bremsfading-Ausgleich sowie sechs Airbags ab Werk sehr ordentlich. Auch Klimaanlage, CD-Kombination mit Bluetooth-Schnittstelle, elektrische Fensterheber und Außenspiegel sind in allen Modellen an Bord.

Charlie D. Marx

 

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