Teures Missgeschick Falsches Schließfach abgesperrt: 6.000-Euro-Ausrüstung weg

Tipp der Bundespolizei: Kontrollieren Sie Schließfächer, in die Sie Gegenstände geben, stets nochmals vor dem Versperren! Foto: Daniel Bockwoldt/dpa (Archivbild)

Als ein 34-Jähriger am Sonntagmorgen seine wertvolle Fotoausrüstung aus einem Schließfach am Hauptbahnhof holen will, ist dieses leer. Der Grund: Der Mann hatte das benachbarte Fach abgesperrt, die Ausrüstung aber nicht.

Ludwigsvorstadt - Dieses Missgeschick kommt einen 34-Jährigen Münchner teuer zu stehen. Der Mann packte am Samstagabend kurz nach 19 Uhr zwei schwarze Nylontaschen in ein Schließfach am Münchner Hauptbahnhof. Dann verschloss er das Schließfach und ging weg.

Als er am Sonntagmorgen um 04:45 Uhr die Taschen mit seiner Videokamera samt Stativ und zwei LED-Lampen aus dem verschlossenen Schließfach holen wollte, war dieses leer. Allerdings war das Fach nicht aufgebrochen oder anderweitig beschädigt. Der Maxvorstädter ging zur Bundespolizei.

Das falsche Fach abgeschlossen

Eine Videoauswertung ergab, dass der 34-Jährige, wie angegeben, seine beiden Taschen in ein Schließfach (Nr. 2413) gab. Dann aber statt diesem das daneben befindliche Schließfach (Nr. 2423) versperrte. Somit war die teuere Fotoausrüstung im Schließfach 2413 frei zugänglich.

Die Beamten werteten weitere Videos aus und konnten erkennen, wie eine bislang unbekannte Person die Gegenstände entnahm. Erste Nachfragen bei Fundstellen blieben bisher allerdings erfolglos.

 

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