Testament und sein letzter Wille Philip Seymour Hoffmans: Sohn fern von Hollywood halten!

Philip Seymour Hofman wollte seinen Sohn von Hollywood fernhalten Foto: Danny Moloshok/Invision/AP

Für den verstorbenen Oscar-Preisträger Philip Seymour Hoffman war Hollywood scheinbar kein guter Ort. Zumindest nicht, um dort Kinder großzuziehen.

 

Laut dem Testament von Philip Seymour Hoffman (1967-2014, "Saiten des Lebens") war es sein letzter Wunsch, dass sein Sohn weit weg von Hollywood gehalten wird. Dem US-Klatschportal "Tmz" liegt eine Kopie des Testaments vor, das Hoffman im Jahr 2004 aufgesetzt hatte. Darin verlangte der kürzlich verstorbene US-Star, dass sein Sohn Cooper (zum damaligen Zeitpunkt sein einziges Kind) in Manhattan aufwachsen sollte, um von Kultur, Kunst und Architektur umgeben zu sein.

Sollte es mit New York nicht klappen, so sah Hoffman vor, seinen Sohn in Chicago oder San Francisco aufwachsen zu lassen. Falls auch dies nicht gelänge, war es dem Oscar-Gewinner wichtig, dass Cooper mindestens zweimal pro Jahr diese Städte besuchte - aus kulturellen Absichten.

Was bei dieser Liste deutlich auffällt: Los Angeles wird von Hoffman mit keiner Silbe erwähnt. Dabei verbrachte er selbst sehr viel Zeit in der Schauspiel-Metropole Hollywood. Ganz offensichtlich sah er in L. A. aber nicht die geeignete Stadt, um ein Kind großzuziehen.

Was die gesamte Erbschaftsmasse betrifft, überließ Hoffman all seinen Besitz seiner Langzeit-Partnerin und Mutter seiner drei Kinder, Mimi O'Donnell. Der Schauspieler wurde am 2. Februar 2014 tot in seinem Apartment in Greenwich Village aufgefunden. Als Todesursache wird eine Überdosis Heroin vermutet.

 

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