Testament des Musikers Udo Jürgens: Ehrengrab am Wiener Zentralfriedhof

Ein Grab in Wien: Das soll sich Udo Jürgens in seinem Testament gewünscht haben Foto: ddp images

Der verstorbene Udo Jürgens soll sich laut österreichischen Medien in seinem Testament gewünscht haben, in Wien begesetzt zu werden. Und dieser Wunsch wird ihm wohl mit einem Ehrengrab erfüllt werden, wie Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny jetzt bestätigt hat.

 

Wien - Der am 21. Dezember im Alter von 80 Jahren überraschend verstorbene Sänger Udo Jürgens soll allem Anschein nach in einem Ehrengrab in Wien beigesetzt werden. Dieser Wunsch sei im Testament der Musik-Legende verankert gewesen, bestätigte Jürgens' Bruder Manfred Bockelmann dem ORF. Einen genauen Termin für das Begräbnis im engen Familienkreis gebe es aber noch nicht, erklärte außerdem der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) dem Sender. Fans des Musikers sollen aber ebenfalls Gelegenheit bekommen, sich von ihrem Idol zu verabschieden.

"Für die Stadt Wien war es selbstverständlich, dass sie dem ganz großen Sänger und Liebling von vielen Wienerinnen und Wienern ein Ehrengrab anbietet", sagte Mailath-Pokorny. "Wir haben gewusst, dass Wien für Udo Jürgens eine ganz wichtige Stadt und musikalische Heimat war. Es war auch seine letzte Verfügung und sein Wunsch in seinem Testament, dem wollen wir auch entsprechen."

Der Ort des Grabes ist dabei ebenfalls noch nicht geklärt, heißt es weiter: "Derzeit wird gemeinsam mit der Familie der Zentralfriedhof begangen. Man muss bedenken, dass das ein Ort sein soll, wo auch in Zukunft die Fans von Udo Jürgens leicht hinkommen können", erläuterte Mailath-Pokorny dem ORF.

 

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