Terrorist blamiert sich Taliban-Sprecher verrät Versteck per Twitter

Zabiullah Mujahid (r) soll aus Versehen sein Versteck verraten haben. Foto: dpa/ Twitter

Nicht nur Stars und Sternchen sind auf Twitter zu finden, auch Extremisten benutzten das soziale Netzwerk für ihre Zwecke. So wie die IS und Taliban. Bei letzterer hat ein hohes Mitglied jetzt auf Twitter sein Versteck verraten - aus Versehen.

 

Sindh - Die moderne Technik geht an keinem vorbei, nicht mal an Terrororganisationen wie IS oder der Taliban, welche sich für gewöhnlich mit eher mittelalterlichen Ansichten präsentieren. So gilt Zabihullah Mujahid als ein Sprecher der Taliban und benutzt auch fleißig Twitter. Der Aufenthaltsort des 42-Jährigen galt als unbekannt - bis jetzt. Aus Versehen gab der Mann seine Position preis, dank der Geotag-Funktion. Das berichtet BBC.

Geotag zeigt den genauen Standort des Nutzers. User können die Funktion ausschalten, Zabihullah Mujahid hatte es aber dieses Mal wohl vergessen. Unter mehreren seiner Tweets stand sein aktueller Aufenthaltsort: Sindh in Pakistan.

Nachdem Zabihullah Mujahid seinen Fehler bemerkte, bezichtigte er die Geotag-Funktion als "Teil des feindlichen Plans" und erklärte, dass er sich weiterhin in Afghanistan befinde. Zusätzlich postete er ein Bild, welches seinen Aufenthaltsort als Ohio, USA angibt. Die Nutzer waren davon nicht überzeugt, da sich der Standort leicht mit dem einem Proxy verändern lässt. Mit einem Proxy lassen sich anonyme IP-Adressen vergeben.

 

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