Teil 3 der AZ-Laufchallenge Fit durch Laufen: von Ausreden und Entdeckungstouren

Neue Umgebung als Ansporn zum Laufen. Foto: Bettina Thaller

In der zweiten Woche der Laufchallenge war ich gleich mit einem großen Hinderniss konfrontiert, sodass es mir schwerer fiel, das regelmäßige Laufen einzuhalten. Und das so kurz, nachdem ich überhaupt begonnen hatte.

 

Nicht nur, dass es in der Arbeit für mich viel zu tun gab, es kam dann auch noch das Pfingstwochenende.

Alltagsroutine trotz Feiertag?

Letzte Woche war also ein wenig durchwachsen was das Laufen angeht. Mit Stress in der Arbeit kann ich einigermaßen umgehen und mich dann notgedrungen zumeist doch noch zum Sport aufraffen. Ist ja ein Termin wie jeder andere beziehungsweise gehört zum normalen Alltagswahnsinn. Klar, wehrt sich mein innerer Schweinehund, aber durch die Gewohnheit kann er bezwungen werden.

Womit ich wesentlich größere Probleme hatte, war Pfingsten. Zunächst hatte ich Besuch und bin dann selbst auch noch auf einen Kurztrip in der Pfingstwoche. Beides keine guten Voraussetzungen zum Sporteln. Man kombiniere das mit grauem Wetter und voilá: die perfekte Ausrede ist gefunden. Ich hab mein Pensum auch entsprechend nicht ganz erreicht. Ärgert mich im Nachhinein ungemein.

Etwas Gutes hat das Ganze doch

Aber etwas Positives gibt es natürlich auch zu berichten. Wie erwähnt, hab ich in der Pfingstwoche dann noch einen kleinen Kurzurlaub unternommen. Und zwar ins schöne Chiemgau. Immerhin fiel es mir dort leichter, mich von meinen Leuten loszureißen. Schließlich hat die wunderschöne Landschaft entschädigt und war mein kleiner Motivationsboost am Ende der Woche.

Fazit Woche 2:

Was mich in der Woche am allermeisten geärgert hat, wenn ich Laufen war, dann war die Motivation meistens nicht besonders hoch und meine Gedanken ständig woanders. Sprich, selbst wenn ich mich aufgerafft habe, war mein Training nicht besonders effektiv. Genau darauf will ich meinen Fokus beim Laufen diese Woche vermehrt richten: Wenn ich laufe, dann will ich voll bei der Sache sein und versuchen, andere Gedanken auszuschalten. Täte meinem Stresslevel bestimmt auch nur gut. Verbesserungen kann ich entsprechend natürlich nicht verzeichnen, daher werde ich mein Pensum von letzter Woche – 2 Minuten abwechselnd Laufen und Gehen für 45 Minuten – diese Woche wiederholen müssen.

Aufgeben kommt aber keinesfalls in Frage. Rückschläge gehören nun einmal auch dazu bei solchen Vorhaben.

 

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