Technischer Direktor nutzt Kontakte Reschke vor: FC Bayern ist an Brandt dran

Julian Brandt (links) und Michael Reschke kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Bayer Leverkusen. Foto: Imago/dpa

Im Ringen um Serge Gnabry hat sich der FC Bayern gerade eine blutige Nase geholt, der deutsche Rekordmeister ist aber offensichtlich an einem weiteren Olympia-Überflieger aus der deutschen U21-Elf dran.

 

München - Vielleicht funktioniert da ja, was im Fall Serge Gnabry nicht so recht klappen wollte: Der FC Bayern ist angeblich an einer Verpflichtung von Gnabrys U21-Teamkollegen Julian Brandt interessiert - und hat dabei einen ganz direkten Draht mitten hinein in dessen Familie.

Das berichtet die "Sport-Bild". Michael Reschke, Technischer Direktor beim deutschen Rekordmeister, ist nämlich bestens bekannt mit Jürgen Brandt, der zufälligerweise Vater und Berater des Profis ist. Die beiden kennen sich aus gemeinsamen Zeiten bei Bayer Leverkusen.

Reschke sei dabei, Familie Brandt von den Vorzügen eines Wechsels nach München zu überzeugen. Pikant dabei: Reschke muss Brandt gewissermaßen aus jenem Vertrag herauskaufen, den er selbst zu verantworten hat. Denn zu Brandts Zeiten in Leverkusen stattet er das Talent mit einem bis 2019 laufenden Arbeitspapier aus.

Damals wollte er Julian Brandt vor gierigen interessenten schützen, jetzt wünscht er sich vermutlich, der 20-Jährige wäre ablösefrei zu haben.

Brandt spielte sich bei den Olympischen Spielen wie viele seiner U21-Teamkollegen in den Vordergrund und weckte mit seinen Leistungen und dem Gewinn der Silbermedaille das Interesse vieler Vereine.
 

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