Talk-Star schildert misslichen Unfall Jimmy Fallon: Ein Arzt in Cowboystiefeln rettete seinen Finger

Noch alle Finger und der Ring dran: Jimmy Fallon bei einer Lesung im Juni Foto: Scott Roth/Invision/AP

US-Talk-Star Jimmy Fallon hat schwere Tage hinter sich: Ein widerborstiger Teppich kostete ihn fast einen Finger. Nur ein exzentrischer Arzt verhinderte das Schlimmste.

 

Es ist eine Binsenweisheit: Die meisten Unfälle passieren zu Hause. US-Talkmaster Jimmy Fallon hat die ganze Tragweite dieser Versicherungsvertreterphrase nun aber am eigenen Leib zu spüren bekommen. Zwei Wochen war der 40-Jährige wegen einer schweren Handverletzung außer Gefecht gesetzt. Und die wiederum war das Resultat eines Sturzes über einen widerborstigen Küchenteppich. Das verriet Fallon, nebst haarsträubender Details über seine Blessur, nun in seiner Comebacksendung, wie das "Us Magazine" berichtet.

Nach der unsanften Begegnung mit dem - von seiner Frau heißgeliebten, wie Fallon betonte - Teppich entdeckte der Comedian schnell eine Veränderung an seiner Hand. Der Ringfinger der linken Hand stand "zur Seite": "Das sieht komplett gefaket aus, das sieht aus wie in einem billigen Horrorfilm, in dem sie einen gebrochenen Finger zeigen", erinnerte sich der Talkmaster an seine Gedanken. Allerdings stellte sich im Krankenhaus schnell heraus, dass die Sache ernster lag. Er sei zu einem Spezialisten geschickt worden, um den Finger retten zu lassen, sagte Fallon.

Der Grund: Der Finger war offenbar gar nicht gebrochen. Vielmehr war Fallon beim Sturz mit seinem Ring an der Küchenarbeitsplatte hängengebliebenem; das Schmuckstück hatte den Finger beinahe abgerissen. Den Erhalt all seiner zehn Finger hat der 40-Jährige nach eigenen Angaben nur einem "großartigen" Arzt in "Fliege und Cowboystiefeln" zu verdenken. Der Experte habe sogar eine Vene aus dem Fuß in die Hand verpflanzt, um den Finger zu retten: "Normalerweise schneidet man die Dinger in dem Fall einfach ab."

 

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